Druckschrift 
2 (1814)
Entstehung
Seite
363
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lcl bessert?, und bei? unheilbaren da entfernen, wo er

schadet.

Eine besondere Aufmerksamkeit und Wachsamkeiterheischen vornehmlich auch die Advocaten, welche mehrUnheil stiften können und wirklich stiften, als Vieleglauben. Ein ungewisscnhafter, zur Chicane und Un-gerechtigkeit geneigter Advocat kann mehr Böses stif-leu, als zehn andere Beamte; er ist eine wahre Geistsel für die Gegend, wo er wohnt. Die Berichtser-scatlung ist daher vornehmlich auch über sie zu er/strecken.

Seit vielen Jahren ist der unter den Beamtenherrschende Geist sehr, und in den letzteren Jahrenehr tief gesunken. Nur zu häufig findet man, best»?/das unter den Unterbcamten, entweder jenen Tagelöh.'»ersinn, der nichts thut, als was er lhun muß, derim des Herrn Äuge scheuet, sonst aber tagdiebet, woer kann, und recht zufrieden ist, wem? nur etwas ge-schehen ist, gleichgültig, ob seine Arbeit gut ist und beststr sepn könnte; oder man sieht das Amt als seinenEnverbzweig an, und pflückt davon, so viel man kann,ihere Gesichtspunkte: öffentliches Wohl, treue Pflicht-Mllung, persönliche und Dienst-Ehre, o, wie seltenuifft man sie! Sonst waren Religion und häufig einMisses dunkles, durch Erbschaft übertragenes Gefühlm Amts-Ehre ein Damm; dieser Damm ist jetztA a z