Druckschrift 
2 (1814)
Entstehung
Seite
339
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luug der llnterthanen erwirbt Liebe den Beamten undauch dem Fürsten, dem sie dienen, Stolz und absto-ßendes Wesen jener Beamten pflanzt, ans mehrereGenerationen hin, Haß und Erbitterung gegen dieneue Negierung in Aller Herzen. Ein eben so wich-tiges Erfordernis, worauf bei) der Wahl von Organi-sations-Commissaircn und neuen Beamten zu sehen ist,ist Uneigennühigkeit und Nechtschaffcnheit überhaupt.

Noch eine wichtige Rücksicht ist Gewinnung derbisherigen Beamten des Landes; Humanität gegen siegibt dem Fürsten einen Hauptstein im Brete. An-stellung aller brauchbaren räth schon das eigene In-teresse des Fürsten eben so sehr, als das des Landes;jede Zurücksetzung und Kränkung derselben widerräthdie Politik. Selbst Nachsicht und Milde gegen diemehr oder minder unbrauchbaren ist Klugheit.Müssen auch vorerst mehrere Beamten angestellt- wer-den, als an sich ndthig wäre, müssen auch andere mitangemessenen Pensionen in Ruhestand verseht und sovorerst mehr Kosten aufgewandt werden; immerhin,der Fürst darf nicht engherzig ealculiren, wie derKrämer. Macht ja doch auch der Kaufmann und derLandeigenthümer Anlagen, welche sich nicht gleich ren-diren, die aber nach Jahren einen um so reicherenVorthcil gewähren; wie viel mehr muß das von ei»em Fürsten gelten, der selbst auf Jahrhundertc fürseine Nachkommen aussäet, und der noch einen höhe-