2Zo
Verbindungen, Einwirkungen größerer Mächte, Gell-spendungcn ('eine Art von Kauf) und andere zufälligeUmstände heben ihn auf den Fürsren.-Stuhl, selten ister für denselben gebildet, selten verdankt er Talente»und Ausbildung diese Erhebung, vielmehr isc es i»gewisser Rücksicht gegen das Interesse des wählende» iDomcapitelS, den talentvollen Mann, den Würdigste» !zu wählen. Der gewählte Fürst fleht in der Regel, Iund fast der Natur der Sache nach, das Land als cist lne Pfründe an, öconomisches Interesse isc ihm de» Inächste, er lebt wohl und sorgt zugleich für die Berei-cherung seiner Familie. Die Domcapitel haben cbc»-1falls vornehmlich privat.-öconomische Rücksichten fürstch^und ihre Familien, sie dringen sich ihnen in gclvWlRücksicht natürlich ans, geringer ist der Reib für dsZiköffentliche Landeswohl ; sie sehen in sich , in ihm»)Corpus das Land, halten strenge auf die alte Fm>,«beengen den Fürsten , und legen nützlichen Verä»do Irungen und thatigerm Wirken eines guten Fürst« «Schwierigkeiten in den Weg. Die höheren Landes ICollcgien und noch mehr die Unterbcamten folgen mi lzu leicht einem ähnlichen Pfründcngeisre, sie nutz«»ihre Acmter, ungewiß oft der Dauer derselben (n» I»ahinlich ein Hcrrenwechsel eintritt), gar wenn A»s!lwartige, Fremdlinge, was oft, je nach der HcilinH Vdes Fürsten, der Fall ist, solche Stellen bekleiden^übcrdieß fällt es ihnen auch an Aufmunterung, DU