wenn er in Leidenschaft geräth; denn gleich allengroßen Männern ist er sehr leidenschaftlich. Diesesunheimliche Zupfen und Haspeln am Halse soll oftden bedenklichsten Ausbrüchen des Zornes voraus-gehen, und der arme alte Dessaucr wurde dadurchso altcricrt, dass er an jenem Tage stärker als jedie Melancholik bekam. Der edle Gönner that ihmUnrecht. Es ist nicht seine Schuld, dass die Licdcr-kompositionen nicht gehen; er hat alles Möglichegcthan, um sie zum Gehen-zu bringen; er ist dess-wcgen von Morgen bis Abend ans den Beinen ge-wesen, und er läuft Jedem nach, der im Standewäre, durch irgend eine Zeitnngsreklame seine Lie-der zum Gehen zu bringen. Er ist eine Klette andem Rocke jedes Journalisten, und jammert unsbeständig vor von seiner Melancholik und wie einBrosämchen des Lobes sein krankes Gemüth erhei-tern könne. Wenig begüterte Feuillctonistcn, die ankleinen Journalen arbeiten, sucht er in einer andernWeise zu ködern, indem er ihnen z. B. erzählt,dass er jüngst dem Redakteur eines Blattes im<i!a.kö ck<z?aris ein Frühstück gegeben habe, welchesihm sünfundvierzig Franks und zehn Sons geko-stet; er trägt auch wirklich die Rechnung, die LRrtsjenes Dejeuners beständig in der Hosen-tasche, um sie zur Beglaubigung vorzuzeigen. In,
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten