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es dem Originalgcnic zuweilen begegnet; sie lei-steten immer etwas Erquickliches, etwas Schönes,etwas Respektables, Akademisches, Klassisches. Beidesind dabei gleich edle Naturen, würdige Gestalten,und in einer Zeit, wo das Gold sich geizig ver-steckt, wollen wir an dem kursierenden Silber nichtgeringschätzig mäkeln. „Der fliegende Holländer" vonDietz ist seitdem traurig gescheitert; ich habe dieseOper nicht gehört, nur das Libretto kam mir zuGesicht, und mit Widerwillen sah ich, wie die schöneFabel, die ein bekannter deutscher Schriftsteller(H. Heine) fast ganz mundgerecht für die Bühne er-sonnen, in dem französischen Texte verhunzt worden.
sDcr „Prophet" von Mcycrbcer wird nochimmer erwartet, und zwar mit einer Ungeduld,die, aufs unleidlichste gesteigert, am Ende in einenfatalen Unmuth überschlagen dürfte. Es bildet sichhier schon ohnehin eine sonderbare Reaktion ge-gen Mcycrbcer, dem man in Paris die Huld nichtverzeiht, die ihm in Berlin gnädigst zu Thcilwird. Man ist ungerecht genug, ihm manche po-litische Grämlichkciten entgelten zu lassen. Be-dürftigen Talenten,- die zu ihrem Lebensunterhaltauf die allerhöchste Gunst angewiesen, verzeiht manweit eher ihre Dienstbarkcit, als dem großen Mae-stro, der unabhängig mit einem grandiosen, fast ge-Hein c >s Werk-, Bd xi, 25