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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
Entstehung
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leicht das Trommelfell, wenn dicscr KlavicrschlägcrloSwcttcrt. Häng dich, Franz Lißt! dn bist cin ge-wöhnlicher Windgötzc in Vcrglcichung mit dicscmDonnergott, der wie Birkcnreiscr die Stürme zu-sammenbindet und damit daS Meer stäupt. sAuchein Däne, Namens Villmcrs, hat sich hier diesenWinter erfolgreich hören lassen und wird gewissmit der Zeit ebenfalls die höchste Stufe seiner Kunsterklimpcrn.j Die ältcrn Pianisten treten immer mehrin den Schatten, und diese armen, abgelebtem Inva-liden des Ruhmes müssen jetzt hart dafür leiden,dass sie in ihrer Jugend überschätzt worden. NurKalkbrcnncr hält sich noch cin bisschcn. Er ist diesenWinter wieder öffentlich aufgetreten, in dem Kon-certe einer Schülerin; auf seinen Lippen glänzt nochimmer jenes einbalsamierte Lächeln, welches wirjüngst auch bei einem ägyptischen Pharaonen bemerkthaben, als dessen Mumie in dem hiesigen Museumabgewickelt wurde. Nach einer mehr als fünfnnd-zwanzigjährigcn Abwesenheit hat Herr Kalkbrcnncrauch jüngst den Schauplatz seiner frühesten Erfolge,nämlich London, wieder besucht und dort den größ-ten Beifall eingeerntet. DaS Beste ist, dass er mitheilem Halse hierher zurückgekehrt^) und wir jetzt

*) Die nachfolgende Stelle kantet in der französischenAusgabe: „und dass feine Anwesenheit in Paris allen fin-