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Lorberkronen noch der Staub von Moritz Schlesin-gers Stiefeln sichtbar ist. Wie diese Leute auf unsrcLeichtgläubigkeit spekulieren, davon hat man keinenBegriff, wenn man nicht hier an Ort und Stelledie Betriebsamkeit ansieht. In dem Bürcau der er-wähnten musikalischen Zeitung begegnete ich einmaleinem zerlumpten alten Mann, der sich als den Va-ter eines berühmten Virtuosen ankündigte und dieRedaktoren des Journals bat, eine Reklame abzu-drucken, worin einige edle Züge aus dem Kunst-lebcn seines Sohnes zur Kenntnis des Publikumsgebracht wurden. Der Berühmte hat nämlich ir-gendwo in Südfrankrcich mit kolossalem Beifall einKonccrt gegeben und mit dem Ertrag eine den Ein-sturz drohende altgothische Kirche unterstützt; einandermal hatte er für eine überschwemmte Wittwegespielt, oder auch für einen siebzigjährigen Schul-meister, der seine einzige Kuh verloren, n. s. w.Im längern Gespräche mit dem Vater jenes Wohl-thätcrs der Menschheit gestand der Alte ganz naiv,dass sein Herr Sohn freilich nicht so Viel für ihnthue, wie er wohl vermöchte, und dass er ihn manch-mal sogar ein klein bisschcn darben lasse. Ich möchtedem Berühmten anrathcn, auch einmal für die bau-fälligen Hosen seines alten Vaters ein Koncert zugeben.