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dcr Mater Dolorosa ertönten, aber wie aus un-schuldig kleiner Mädchcnkchlc, neben den Flürendcr schwärzesten Trauer rauschten die Flügel allerAmoretten der Amnuth, die Schrecknisse des Kreuz-todcs waren gemildert wie von tändelndem Schä-fcrspicl, und das Gefühl dcr Unendlichkeit umwogteund umschloss das Ganze wie dcr blaue Himmel,der auf die Proccssiou von Cctte hcrableuchtete, wiedas blaue Meer, an dessen Ufer sie singend undklingend dahinzog! Das ist die ewige Holdseligkeitdes Rossini, seine unverwüstliche Milde, die keinImpresario und kein Marchand - de-Musiguc zuGrund ärgern konnte oder auch nur zu trüben ver-mochte! Wie schnöde, wie abgefeimt tückisch ihmauch oftmals mitgespielt wurde im Leben, so findenwir doch in seinen musikalischen Produkten nicht eineSpur von Galle, Gleich jener Quelle Arcthusa, dieihre ursprüngliche Süßigkeit bewahrte, obgleich siedie bittern Gewässer des McercS durchzogen, so be-hielt auch das Herz Rossini's seine melodische Lieb-lichkeit und Süße, obgleich es aus allen Wcrmuths-kclchcu dieser Welt hinlänglich gekostet.
Wie gesagt, das Stabat des großen Maestrowar dieses Jahr die vorherrschende musikalische Be-gebenheit. Über die erste tonangebende Exekutionbrauche ich Nichts zu melden; genug, die Jtaliüncr