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Musikalische Saison von 1841.
Paris, den 20. April 1841.
Der diesjährige Salon offenbarte nur einebuntgefärbte Ohnmacht. Fast sollte man meinen,mit dem Wiedcraufblühen der bildenden Künste habees bei uns ein Ende; es war kein neuer Frühling,fondern ein leidiger Alteweibcrsommer. Einen freu-digen Ausschwung nahm die Malerei und die Skulp-tur, sogar die Architektur, bald nach der Julins-revolution; aber die Schwingen waren nur äußer-lich angeheftet, und auf den forcierten Flug folgteder kläglichste Sturz. Nur die junge Schwesterkunst, dieMusik, hatte sich mit ursprünglicher, eigenthümlichcrKraft erhoben. Hat sie schon ihren Lichtgipfel er-reicht? Wird sie sich lange darauf behaupten? Oderwird sie schnell wieder herabsinken? Das sind Fra-gen, die nur ein späteres Geschlecht beantworten