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wundert gewesen sei, in Herrn Hugo einen Mannzu finden, der nicht mit einem Höcker behaftet sei.„Ja, man kann ihm seine Difformität nicht anse-hen," bemerkte Herr Rcnducl zerstreut. Wie, riefich, er ist also nicht ganz frei davon? „Nicht soganz und gar," war die verlegene Antwort, undnach vielem Drängen gestand mir Freund Renducl,er habe eines Morgens Herrn Hugo in dem Mo-mente überrascht, wo er das Hemd wechselte, undda habe er bemerkt, dass eine seiner Hüften, ichglaube die rechte, so misswüchsig hervortretend sei,wie man es bei Leuten findet, von denen das Volkzu sagen pflegt, sie hätten einen Buckel, nur wisseman nicht, wo er sitze. Das Volk in seiner scharf-sinnigen Naivctät nennt solche Leute auch verfehlteBucklichte, falsche Buckelmenschcn, so wie es die Al-binos weiße Mohren nennt. Es ist bedeutsam, dasses eben der Verleger des Dichters war, dem jeneDifformität nicht verborgen blieb. Niemand ist einHeld vor seinem Kammerdiener, sagt das Sprich-wort, und vor seinem Verleger, dem lauerndenKammerdiener seines Geistes, wird auch der größteSchriftsteller nicht immer als ein Heros erscheinen;sie sehen uns zu oft in unscrm menschlichsten Neglige.Jedenfalls ergötzte ich mich sehr an der EntdeckungRcnducl's, denn sie rettet die Idee meiner deutschen
Heine's Werke. Äd, XI.
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