Autors dic Neugier reizt, müssen mit großer Eil-fertigkeit abgcfasst und abgeschickt werden, damitnicht böswillige Missurthcilc oder verunglimpfenderKlatsch einen bedenklichen Vorsprung gewinnen. Inden vorstehenden Blattern fehlt daher jede nähereBesprechung des Dichters oder vielmehr der Dich-terin, die hier ihren ersten Bühncnvcrsuch wagte;ein Versuch, der gänzlich missglückte, so dass dicStirn, die an Lorberkränzc gewöhnt, diesmal mitsehr fatalen Dornen gekrönt worden. Für die an-gedeutete Entbehrnis in obigem Berichte bieten wirheute einen nothdürftigcn Ersatz, indem wir anseiner vor etlichen Jahren geschriebenen Monographieetwelche Bemerkungen über die Person oder viel-mehr die persönliche Erscheinung George Sand'shier mitthcilcn. Sic lauten, wie folgt:
„Wie männiglich bekannt, ist George Sandein Pseudonym, der Uom äs Zusrrs einer schönenAmazone. Bei der Wahl dieses Namens leitete siekeineswegs die Erinnerung an den unglückseligenSand, den Meuchelmörder Kotzebuc's, des einzigenLustspieldichters der Deutschen. Unsre Heldin wähltejenen Namen, weil er die erste Silbe von Sandeau;so hieß nämlich ihr Liebhaber, der ein achtungs-werthcr Schriftsteller, aber dennoch mit seinem gan-zen Namen nicht so berühmt werden konnte, wie