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kcrottcn Zustand des Buchhandels, in trostloserArmnth dahindarbcn. Was ist natürlicher, als dasssie manchmal nach den goldenen Früchten schmachten,die hinter den Lampen der Brcttcrwelt reifen, unddie Hand darnach ausstrecken, wie jüngst Balzacthat, dem solches Gelüst so schlecht bekam! Herrschtschon in Deutschland ein geheimes Schutz- undTrutzbündnis zwischen den Mittelmäßigkeiten, diedas Theater ausbeuten, so ist Das in weit schnö-derer Weise der Fall zu Paris, wo all diese Mi-sere ccntralisicrt ist. Und dabei sind hier die klei-nen Leute so aktiv, so geschickt, so unermüdlich inihrem Kampf gegen die Großen, und ganz beson-ders in ihren: Kampf gegen das Genie, das im-mer isoliert steht, auch etwas ungeschickt ist, und,im Vertrauen gesagt, auch gar zu träumerischträge ist.
Welche Aufnahme fand nun das Drama vonGeorge Sand, des größten Schriftstellers, den dasneue Frankreich hervorgebracht, des unheimlich ein-samen Genius, der auch bei uns in Deutschlandgewürdigt worden? War die Aufnahme eine ent-schieden schlechte oder eine zweifelhaft gute? Ehrlichgestanden, ich kann diese Frage nicht beantworten.Die Achtung vor dem großen Namen lähmte viel-leicht manches böse Vorhaben. Ich erwartete das