besonderes Buch genau aufgezeichnet, und Das istdas rothe Buch, welches eben Herr Duponchcl inHänden hielt und in welchem er nachrechnen konnte,an welchem Tage die Taglioni . . . Dieses Buch,welches den Jnvcntionsgcist, und überhaupt denGeist des ehemaligen Opcrndircktors, des HerrnVcron, charakterisiert, ist gewiss von praktischer Nütz-lichkeit.
Aus den vorhergehenden Bemerkungen werdenSic die gegenwärtige Bedeutung der französischengroßen Oper begriffen haben. Sic hat sich mit denFeinden der Musik ausgesöhnt, und, wie in die Tui-lcrien ist der wohlhabende Bürgcrstand auch in dieAkademie de Musiquc eingedrungen, während dievornehme Gesellschaft das Feld geräumt hat. Dieschöne Aristokratie, diese Elite, die sich durch Rang,Bildung, Geburt, Fashion und Müßiggang aus-zeichnet, flüchtete sich in die italiänische Oper, indiese musikalische Oase, wo die großen Nachtigallender Kunst noch immer trillern, die Quellen der Me-lodie noch immer zaubcrvoll rieseln, und die Palmender Schönheit mit ihren stolzen Fächern Beifall win-ken . . . während rings umher eine blasse Sandwüste,eine Sahara der Musik. Nur noch einzelne guteKonccrtc tauchen manchmal hervor in dieser Wüste,und gewähren dem Freunde der Tonkunst eine außer-