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es ihm der liebe Gott nie recht machen; regnet esund ist es kalt, so fürchtet er, dass MadcmoiselleFaleon den Schnupfen bekomme; ist hingegen derAbend hell und warm, so fürchtet er, dass dasschöne Wetter die Leute ins Freie locken und dasTheater leer stehen möchte. Nichts ist der Peinlich-keit zu vergleichen, womit Mcycrbcer, wenn seineMusik endlich gedruckt wird, die Korrektur besorgt;diese unermüdliche Verbcsscrungssucht während derKorrektur ist bei den Pariser Künstlern zum Sprich-wort geworden. Aber man bedenke, dass ihm dieMusik über Alles theucr ist, theurer gewiss als seinLeben. Als die Cholera in Paris zu wüthcn begann,beschwor ich Meyerbecr, so schleunig als möglichabzureisen; aber er hatte noch für einige Tage Ge-schäfte, die er nicht hiutcnan setzen konnte, er hattemit einem Jtaliäner das italiänischc Libretto fürRobcrt-lc-Diable zu arrangieren.
Weit mehr als Robert-le - Diable sind dieHugenotten ein Werk der Überzeugung, sowohl inHinsicht des Inhalts als der Form. Wie ich schonbemerkt habe, während die große Menge vom Inhalthingerissen wird, bewundert der stillere Betrachterdie ungeheuren Fortschritte der Kunst, die neuenFormen, die hier hervortreten. Nach dem Ausspruchder kompetentesten Richter müssen jetzt alle Musiker,