selbst. Nur wenn er Freunde geladen hat, findetman bei ihm einen guten Tisch. Als ich einst a 1akortnns ein pot bei ihm speisen wollte, fand ichihn bei einem ärmlichen Gerichte Stockfische, wel-ches sein ganzes Diner ausmachte; wie natürlich,ich behauptete, schon gespeist zu haben.
Manche haben behauptet, er sei geizig. Diesesist nicht der Fall. Er ist nur geizig in Ausgaben,die seine Person betreffen. Für Andere ist er dieFreigebigkeit selbst, und besonders unglückliche Lands-lcute haben sich derselben bis zum Missbrauch er-freut. Wohlthätigkcit ist eine Haustugcnd der Mcycr-bccr'schcn Familie, besonders der Mutter, welcherich alle Hilfsbedürftigen, und nie ohne Erfolg, ansden Hals jage. Diese Frau ist aber auch die glück-lichste Mutter, die es ans dieser Welt gicbt. Über-all umklingt sie die Herrlichkeit ihres Sohnes, wosie geht und steht, flattern ihr einige Fetzen seinerMusik um die Ohren, überall glänzt ihr sein Ruhmentgegen, und gar in der Oper, wo ein ganzes Pu-blikum seine Begeisterung für Giacomo in dem brau-sendstcn Beifall ausspricht, da bebt ihr Muttcrhcrzvor Entzückungen, die wir kaum ahnen mögen. Ichkenne in der ganzen Weltgeschichte nur eine Mutterdie ihr zu vergleichen wäre, Das ist die Mutter desheiligen Boromäus, die noch bei ihren Lebzeiten