cinc gewisse Abgeschiedenheit von den Empfindungender Anderen; ich wnsstc, wie ihnen zn Muthc war,aber mir war ganz anders zu Mnthc, wie ihnen;und wenn ich mein Schlachtross auch noch so rüstigtummelte und mit dem Schwert auch noch so gnaden-los aus die Feinde cinhicb, so erfasstc mich dochnie das Fieber oder die Lust oder die Angst derSchlacht; ob meiner inneren Ruhe ward mir oftunheimlich zu Sinne, ich merkte, dass die Gedankenandcrörtig verweilten, während ich im dichtestenGedränge des Partcikricgs mich herumschlug, undich kam mir manchmal vor wie Ogicr, der Däne,welcher traumwandclnd gegen die Sarazenen focht.Einem solchen Menschen muss Rossini besser zusagenals Mcycrbcer, und doch zu gewissen Zeiten wirder der Musik des Letzteren, wo nicht sich ganz hin-geben, doch gewiss enthusiastisch huldigen. Dennauf den Wogen Rossini'schcr Musik schaukeln sicham behaglichsten die individuellen Freuden und Lei-den des Menschen; Liebe und Hass, Zärtlichkeitund Sehnsucht, Eifersucht und Schmollen, Allesist hier das isolierte Gefühl eines Einzelnen. Cha-rakteristisch ist daher in der Musik Rossini'S dasVorwalten der Melodie, welche immer der unmittel-bare Ausdruck eines isolierten Empfindens ist. BeiMeherbeer hingegen finden wir die Oberherrschaft
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