schaillichte, der keine vornehme Konvenicnz-Ehe schlie-ßen wollte, sondern ein schönes Mädchen aus demVolke hcirathct. Der Vetter wird ihr Liebhaber,die Schwiegermutter bildet mit Diesem und dergetreuen Gemahlin die HauSopposition gegen denEhemann, den ihr Luxus und die schlechte Wirt-schaft in Armuth stürzen. Um den Lebensunterhaltfür seine Familie zu gewinnen, inuss der Unglück-liche endlich an der Barriere eine Tanzbude fürLumpengesindel eröffnen. Wenn die Quadrille nichtvollzählig ist, lässt er sein siebenjähriges Söhnchenmittanzen, und das Kind weiß schon seine Pas mitden liederlichsten Pantomimen des Chahüts zu va-riieren. So findet ihn ein Freund, und während derarme Mann, mit der Violine in der Hand, fiedelndund springend die Touren nngicbt, findet er manch-mal eine Zwischenpause, wo er dem Ankömmlingseine EhcstandSnöthcn erzählen kann. ES gicbt nichtsSchmerzlicheres, als der Kontrast der Erzählungund der gleichzeitigen Beschäftigung des Erzählers,der seine Leidensgeschichte oft unterbrechen mnss,um mit einem olmssss! oder <zn nvairt cisnx! indie Tanzrcihcn einzuspringen und mitzutanzcn. DieTanzmusik, die melodramatisch jenen Ehestandsgc-schichtcn als Accompagncment dient, diese sonst soheiteren Töne schneiden Einem hier ironisch gräss-
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