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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
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hingegen konnte man es vor Hitze nicht aushalten.Mit dem Pnlvcrdampf war er sehr zufrieden, auchmit dem Gerüche der Pferde; nur behauptete er,dass die Kavallerie bei Austcrlitz keine so gut dres-sierte Schimmel besessen. Ob das Manöver der In-fanterie ganz richtig dargestellt worden, wusste ernicht genau zu bcurtheilen, denn bei Austcrlitz, wiebei jeder Schlacht, sei der Pulverdampf so starkgewesen, dass man kaum sah, was ganz in derNähe vorging. Der Pnlvcrdampf bei Franconi waraber, wie der Alte sagte, ganz vortrefflich, und schlugihm so angenehm auf die Brust, dass er dadurchvon seinem Husten geheilt ward.Und der Kaiser?"fragte ich ihn.Der Kaiser," antwortete der Alte,war ganz unverändert, wie er leibte und lebte,in seiner grauen Kapote mit dem dreieckigen Hüt-chen, und das Herz pochte mir in der Brust. Ach,der Kaiser," setzte der Alte hinzu,Gott weiß, wieich ihn liebe, ich bin oft genug in diesem Lebenfür ihn ins Feuer gegangen, und sogar nach demTode muss ich für ihn ins Feuer gehen!"

Den letzten Zusatz sprach Ricou, so heißt derAlte, mit einem geheimnisvoll düsteren Tone, undschon mehrmals hatte ich von ihm die Äußerungvernommen, dass er einst für den Kaiser in dieHölle käme. Als ich heute ernsthaft in ihn drang,