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Fünfter Brief.
Mein Nachbar, der alte Grenadier, sitzt heutenachsinnend vor seiner Hansthür; manchmal beginnter einS seiner alten bonapartistischcn Lieder, dochdie Stimme versagt ihm vor innerer Bewegung;seine Augen sind roth, und allem Anschein nachhat der alte Kauz geweint.
Aber er war gestern Abend bei Franconi undhat dort die Schlacht bei Austerlitz gesehen. UmMitternacht verließ er Paris, und die Erinnerungenbeschäftigten seine Seele so übermächtig, dass erwie somnambül die ganze Nacht durchmarschierteund zu seiner eigenen Verwunderung diesen Morgenim Dorfe anlangte. Er hat mir die Fehler desStücks auseinandergesetzt, denn er war selber beiAusterlitz, wo das Wetter so kalt gewesen, dassihm die Flinte an den Fingern festsror; bei Franconi