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im vorigen Jahrhundert die Diplome untersuchte,womit der Adlige seine Vorzüglichkcit dokumen-tierte^). Diese Geldaristokratcn, obgleich sie, wiedie ehemaligen Geburtsaristokratcn, eine Hierarchiebilden, wo immer Einer sich besser dünkt als derAndere, haben dennoch schon einen gewissen Lsxi-it-äö-oorxs, sie halten in bedrängten Fällen solidarischzusammen, bringen Opfer, wenn die Korporations-ehrc ans dem Spiele steht, und, wie ich höre, er-richten sie sogar Untcrstützungsstiftc für herunter-gekommene Standcsgenosscn.
Ich bin heute bitter, theurer Freund, und ver-kenne selbst jenen Geist der Wohlthätigkcit, den derneue Adel, mehr als der alte, an den Tag giebt. Ichsage: an den Tag giebt, denn diese Wohlthätigkcitist nicht lichtscheu und zeigt sich am liebsten imhellen Sonnenschein. Diese Wohlthätigkcit ist beidem heutigen Geldadel, was bei dem ehemaligenGeburtsadel die Herablassung war, eine löblicheTugend, deren Ausübung dennoch unsere Gefühleverletzte und uns manchmal wie eine raffinierte In-solenz vorkam. O, ich hasse die Millionäre derWohlthätigkcit noch weit mehr, als den reichen Gciz-
ch Hier schließt dieser Brief in der französischen Aus-gabe.
Der Herausgeber.