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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
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nungen in jeder Sphäre des Lebens den Sieg ver-schafft. Es wird nicht lange dauern, und alle heroi-schen Gedanken und Gefühle müssen hier zu Lande,wo nicht ganz erlöschen, doch wenigstens lächerlichwerden. Ich will bei Leibe nicht das alte Regimentadliger Bevorrechtung zurückwünschen; denn es warNichts als überfirnisste Fäulnis, eine geschmückteund parfümierte Leiche, die man ruhig ins Grabsenken oder gewaltsam in die Gruft hineintretenmusste, im Fall sie ihr trostloses Scheinleben fort-setzen und sich allzu stränbsam gegen die Bestattungwehren wollte. Aber das neue Regiment, das andie Stelle des alten getreten, ist noch viel fataler;und noch weit unleidlicher anwidern muss uns dieseungefirnisste Roheit, dieses Leben ohne Wohldnft,diese betriebsame Geldrittcrschaft, diese National-garde, diese bewaffnete Furcht, die dich mit demintelligenten Bajonette niederstößt, wenn du etwabehauptest, dass die Leitung der Welt nicht demkleinen Zahlensinn, nicht dem hochbesteuerten Ne-chentalente gebührt, sondern dem Genie, der Schön-heit, der Liebe und der Kraft.

Die Männer des Gedankens, die im achtzehn-ten Jahrhundert die Revolution so unermüdlich vor-bereitet, sie würden erröthen, wenn sie sähen, wieder Eigennutz seine kläglichen Hütten baut an die

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