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Hetzjagd. Der Alte ist endlich ganz in die Fluchtgeschlagen, und die Nachtigallen singen ein Trinmph-licd. Sic singen so schön und so frisch! Endlichkönnen wir die große Oper mitsammt Mcycrbccrund Duprcz entbehren. Nourrit entbehren wir schonlangst. Zeder in dieser Welt ist am Ende entbehr-lich, ausgenommen etwa die Sonne und ich. Dennohne diese Beiden kann ich mir keinen Frühling den-ken, und auch keine Frühlingslüftc und keine Gri-settcn und keine deutsche Literatur! . . . Die ganzeWelt wäre ein gähnendes Nichts, der Schatten einerNull, der Traum eines Flohs, ein Gedicht von KarlStrcckfuß!
Ja, es ist Frühling und ich kann endlich dieUnterjacke ausziehn. Die kleinen Jungen haben so-gar ihre Röckchcn ausgezogen und springen in Hcmd-ärmcln um den großen Baum, der neben der klei-nen Dorfkirchc steht und als Glockenturm dient.Jetzt ist der Baum ganz mit Blüthcn bedeckt, undsieht aus wie ein alter gepuderter Großvater, derruhig und lächelnd in der Mitte der blonden Enkelsteht, die lustig um ihn herumtanzen. Manchmalüberschüttet er sie neckend mit seinen weißen Flocken.Aber dann jauchzen die Knaben um so brausender.Streng ist es untersagt, bei Prügelstrafe untersagt,an dem Glockcnstrang zu ziehen. Doch der große