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sobald cr ans Ende der Leinwand anlangt, ist anchdas Gemälde fertig. Welche Menge von kolossalenSchlachtsttickcn hat cr in der jüngsten Zeit für Ver-sailles geliefert! In der That, mit Ausnahme vonÖsterreich und Preußen, besitzt wohl kein deutscherFürst so viele Soldaten, wie deren Horacc Vcrnetschon gemalt hat! Wenn die fromme Sage wahrist, dass am Tage der Auferstehung jeden Menschenanch seine Werke nach der Stätte des Gerichtes be-gleiten, so wird gewiss Horacc Vcrnet am jüngstenTage in Begleitung von einigen hunderttausendMann Fußvolk und Kavallerie im Thalc Josaphatanlangen. Wie furchtbar auch die Richter sein mö-gen, die dortcn sitzen werden, um die Lebenden undTodten zu richten, so glaube ich doch nicht, dass sieden Horacc Vcrnet ob der Ungebührlichkeit, womitcr Inda und Thamar behandelte, zum ewigen Feuerverdammen werden. Ich glaube es nicht. Dennerstens, das Gemälde ist so vortrefflich gemalt, dassman schon dcsshalb den Beklagten freisprechen müsstc.Zweitens ist der Horacc Vcrnet ein Genie, und demGenie sind Dinge erlaubt, die den gewöhnlichenSündern verboten sind. Und endlich, wer an derSpitze von einigen hunderttausend Soldaten anmar- ,schiert kömmt, Dem wird ebenfalls Viel verziehen,selbst wenn cr zufälligerweise kein Genie wäre.