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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
Entstehung
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abzuwaschen — „ihr wisst wohl, was ich meine,"setzt er pathetisch geheimnisvoll hinzu. Der TodLndwig's XVI. ist überhaupt das bcflortc Paradc-pfcrd, worauf der edle Vicomte sich beständig hcrum-tnmmclt; seit Jahr und Tag exploiticrt er die Him-melfahrt des SohnS des heiligen Ludwigs, und ebendie raffinierte Giftdürstigkcit, womit er dabei dekla-miert, und seine wcitgcholtcn Traucrwitze zeugen vonkeinem wahren Schmerze. Am allcrfatalstcn ist es,wenn seine Worte wiederhatten aus den Herzen desFaubanrg Saint-Gcrmain, wenn dort die altenEmigrantenkotcrien mit heuchlerischen Seufzern nochimmer über Ludwig XVI. jammern, als wären sieseine eigentlichen Angehörigen, als habe er eigent-lich ihnen zugehört, als wären sie besonders bevor-rechtet, seinen Tod zu betrauern. Und doch ist die-ser Tod ein allgemeines Wcltnnglttck gewesen, dasden geringsten Tagelöhner eben so gut betraf, wieden höchsten Ccrcmonicnmeistcr der Tuilcricn, unddas jedes fühlende Menschcnhcrz mit unendlichemKummer erfüllen mnsstc. O, der feinen Sippschaft!seit sie nicht mehr unsere slegitimstcnj Freudenusurpieren kann, usurpiert sie unsere slcgitimstcnjSchmerzen.

Es ist vielleicht an der Zeit, einerseits das all-gemeine Volksrccht solcher Schmerzen zu vindicicrcn,