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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
Entstehung
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jackc; Rcitersticfcl, die so hoch heraufgehen, dass dieschwarze Hose kaum zum Vorschein kommt; querüber die Brust ein schmutziggclbes Degengehänge,Waran ein Degen mit Glockengrisf; auf den kurz-gcschnittcncu dunkeln Haaren des Hauptes einschwarzer aufgckrämptcr Hut mit einer rothcn Fe-der; am Halse ein übergeschlagenes weißes Kräglein,worunter noch ein Stück Harnisch sichtbar wird;schmutzige gclblcdcrue Handschuhe; in der 'einenHand, die nahe am Degengriffe liegt, ein kürzer,stützender Stock, in der andern Hand' der erhobeneDeckel des Sarges, worin der König liegt.

Die Tobten haben überhaupt einen Ausdruckim Gesichte, wodurch der Lebende, den man nebenihnen erblickt, wie ein Geringerer erscheint; dennsie übertreffen ihn immer an vornehmer Leiden-schaftslosigkeit und vornehmer Kälte. Das fühlenauch die Menschen, und aus Respekt vor dem hö-heren Todtcnstandc tritt die Wache ins Gewehrund präsentiert, wenn eine Leiche vorübcrgetragcnwird, und sei es auch die Leiche des ärmsten Flick-schneiders. Es ist daher leicht begreiflich, wie sehrdem Oliver Cromwcll seine Stellung ungünstig istbei jeder Vcrglcichung mit dem tobten Könige. Die-ser, verklärt von dem eben erlittenen Martyrthumc,geheiligt von der Majestät des Unglücks, mit dem