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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
Entstehung
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geschlagenem Beine auf dem Rücken des einen Büf-fels sitzt und das sichtbare Zeichen des Herrschers,die Peitsche, in den Händen hat; etwas höher aufdem Wagen, fast erhaben, steht das junge schöneEheweib des Mannes, ein Kind im Arm, eineRose mit einer Knospe, und neben ihr steht eineeben so hold blühende Jünglingsgcstalt, wahrschein-lich der Bruder, der die Leinwand der Zeltstangeeben entfalten will. Da das Gemälde, wie ich h,örc,jetzt gestochen wird und vielleicht schon nächsten Mo-nat als Kupferstich nach Deutschland reist, so erspareich mir jede weitere Beschreibung. Aber ein Kupfer-stich wird eben so wenig, wie irgend eine Beschrei-bung, den eigentlichen Zauber des Bildes aussprechenkönnen. Dieser besteht im Kolorit. Die Gestalten,die sämmtlich dunkler sind als der Hintergrund,werden durch den Wicdcrschcin des Himmels sohimmlisch beleuchtet, so wunderbar, dass sie au undfür sich in freudigst hellen Farben erglänzen, unddennoch alle Kontourcn sich streng abzeichnen. EinigeFiguren scheinen Porträt zu sein. Doch der Malerhat nicht, in der dumm ehrlichen Weise mancherseiner Kollegen, die Natur nachgcpinsclt und dieGesichter diplomatisch genau abgeschrieben, sondern,wie ein geistreicher Freund bemerkte, Robert hatdie Gestalten, die ihm die Natur geliefert, erst in