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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
Entstehung
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Bürde abwirft, darzustellen. Ich kann nicht umhinzu gestehen, diese Figur erinnert mich an jene pcri-patetischcn Philosophinncn, an jene Schncll-Läuferin-nen der Liebe oder Schncll-Licbende, die des Abendsauf den Boulevards umherschwärmen; ich gestehe,dass der kleine Schornstcincupido, der, mit einerPistole in jeder Hand, neben dieser Gassen-Venussteht, vielleicht nicht allein von Ruft beschmutzt ist;dass der Pantheonskandidat, der todt am Bodenliegt, vielleicht den Abend vorher mit Kontremarkendes Theaters gehandelt; dass der Held, der mitseinem Schießgewehr hinstürmt, in seinem Gesichtedie Galere und in seinem häftlichcn Nock gewissnoch den Duft des Assiscnhofes trägt; — aber Dasist es eben, ein großer Gedanke hat diese gemeinenLeute, diese orapmls, geadelt und geheiligt und dieentschlafene Würde in ihrer Seele wieder aufgeweckt.

Heilige Zulitage von Paris! ihr werdet ewigZeugnis geben von dem Uradel der Menschen, dernie ganz zerstört werden kann. Wer euch erlebt hat,Der jammert nicht mehr auf den alten Gräbern,sondern freudig glaubt er jetzt an die Auferstehungder Völker. Heilige Zulitage! wie schön war dieSonne und wie groß war das Volk von Paris!Die Götter im Himmel, die dem großen Kampfezusahen, jauchzten vor Bewunderung, und sie wären