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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
Entstehung
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sorgfältige Toilette und sein geschniegeltes Wesen.In der That, sein Äußeres war immer schmuck undblank, wie das Beil einer Guillotine; aber auchsein Inneres, sein Herz, war uneigennützig, unbc-stcchbar und konsequent, wie das Beil einer Guil-lotine. Diese unerbittliche Strenge war jedoch nichtGefühllosigkeit, sondern Tugend, gleich der Tugenddes Junius Brutus, die unser Herz verdammt unddie unsere Vernunft mit Entsetzen bewundert. Robes-picrrc hatte sogar eine besondere Vorliebe für Dcs-moulins, seinen Schulkameraden, den er hinrichtenließ, als dieser Z?nnknron eis In iitzerts eine un-zeitigc Mäßigung predigte und staatSgefährlichcSchwächen beförderte. Während Camille's Blut aufder Grtzvc sloss, flössen vielleicht in einsamer Kammerdie Thräncn des Maximilian. Dies soll keine banaleRedensart sein. Unlängst sagte mir ein Freund,dass ihm Bourdon de Lotse erzählt habe, er seieinst in das Arbeitszimmer des Eomits ciu. Knlntxnblio gekommen, als dort RobeSpierrc ganz allein,in sich selbst versunken, über seinen Akten saß undbitterlich weinte.

Ich übergehe die übrigen, noch minder bedeu-tenden Gemälde von Horacc Vcrnct, dem vielseitigenMaler, der Alles malt, Heiligenbilder, Schlachten,