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9 - 14 (1853) Georg Christoph Lichtenberg's ausführliche Erklärung der Hogarthischen Kupferstiche, mit verkleinerten aber vollständigen Kopien derselben von E. Riepenhausen
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XI. Der Weg

Arzneigläschen mit ihren lVec/ckacc-, und dann der Vogel Ibis*)mit seinem berühmten Schnabel, unter der Form einer Blase.Hier hätte der Oberhausgötze stehen müssen, der Spiegel, derseinen Priesterinnen nie gnädiger zulächelt, als wenn das Feuerseines Altars durch Vermittelung ihrer keuschen Wangen undAugen voll Andacht, Gluth und Licht zu ihm herauf sendet.

Über dem Thron dieser Gottheiten schwebt ein Baldachin,von feuchter, vielleicht noch tröpfelnder Wäsche, der sich sogarüber den Sitz der Sterbenden hinzieht, und durch seinen Ein-fluß den scheinbar warmen Ort in ein wahres 4)-'« verwan-delt. Zeit und Ort der Trocknung sowohl, als die Zahl derStücke, vie getrocknet werden sollen, zeugen von diesem Elend.O es sind traurige Haushaltungen, in denen diese drei Punkteunter die Familienmpsterien gehören. Wo das Hemd auf demTrockenseile noch eben die keusche Unstchtbarkeit affectiren muß,die es am Leibe mit Recht behauptete, da ist wenigstens an Lu-xus nicht zu denken. Der arme Dienstwcchsel ist alsdann ge-wöhnlich ein Wechsel Eines mit Einem oder Eines mitgar Keinem. Das letzte Stück rechter Hand auf dem Seile,scheint etwas Ausgestopftes, das bloß zur Lüftung da hängt.Man weiß nicht recht, was es ist, noch begreift man, wie essich da im Gleichgewicht erhält; doch ist es im Original mehrso bezeichnet, daß es leicht ein gleiches und ähnliches Stück alsGegengewicht verdecken kann. Vermuthlich diente es selbst zumAusstopfen, und wäre alsdann selbst eine Trompeuse. DemCamin gegenüber, neben der Stubcnthiire, hängt hoch an einemNagel, eine runde Scheibe mit Löchern oder Vertiefungen, de-ren Bedeutung uns Nichols in Hogarth's Leben recht gut

) Bekanntlich der erste xxjp