aufs muthvollste benahm, dass er kein Opfer scheute,wo cs die Ehre des Schriftstcllcrstandcs und derunabhängigen Gesinnung zu retten galt. Wir habendaher allen Grund, Herrn Campe zu danken, dasser sich durch kein Bedenken einer falschen Em-pfindlichkeit abhalten ließ, den unverkürzten Ab-drnck der an ihn gerichteten Briefe zu gestatten,sofern deren Inhalt uns irgendwie interessant undbedeutungsvoll erschien. Die von uns ausgeschie-denen Stellen beziehen sich (mit Ausnahme einigerallzu gehässigen Bemerkungen über Karl Gutzkow,die zu veröffentlichen kein triftiger Grund vorlag)auf geschäftliche Verhandlungen persönlichster Art,deren Mittheilung für keinen Leser erwünscht seinkonnte, da sich aus den zum Abdruck gebrachtenStellen ein vollkommen klares Bild von Hcinc'sWeise, derartige Affären zu behandeln, ergeben wird.
Zum Verständnis des Ehrenhandels, welchender Dichter im Jahre 1841 mit Herrn SalomonStraus aus Frankfurt a. M. auszufcchtcn hatte,schien cs uns nöthig, die in Rede stehenden, heutzu Tage meist schwer zu erlangenden Zeitungs-artikel unverkürzt mitzuthcilen, da Herr Straus cszu jener Zeit für gut fand, diese persönlichste Ange-legenheit nach Kräften vor das Forum der Öffent-lichkeit zu bringen.