seit Jahr und Tag gegen mich heimtückisch geschossenwerden, so erlaube ich dir immerhin, die strengeGerechtigkeitspflege, die ich gegen den GrafenPlaten ausgeübt, zu missbilligen. —
Ich wünsche, dass dich das Buch durch theil-weises Amüsement für die Emmi der Lektüre ent-schädige; spätere Bücher mögen im Stande sein,manche Herbheiten darin als nothwendig nach-zuweisen. — Da dieses Buch schon vor der Geburtseine kompetentesten Feinde hatte, deren Umtriebeich bereits sehe, so wünsche ich, dass du die Freunde,die für die öffentliche gute Aufnahme des BuchesEtwas thuu können (namentlich Gans), dazu auf-forderst, und zwar bedürfte es der schleunigstenThätigkeit. Die Natur des Buches erklärt dieseBemerkung. Will der junge Veit die Güte haben,etwas Kritisches darüber zu schreiben, wie er mirversprach, so bitte ich ihn, es bald zu thuu, undwenn keine dortige Redaktion Solches bereitwilligist zu drucken, so bitte ich ihn, es mir selbst zuschicken. Es ist Krieg, und du wirst sehen, wiesehr ich der Beihilfe bedarf. Auch an Lehmannmusst du in meinem Namen solche Bitte vor-tragen. — Was dich selbst betrifft, so bin ichzufrieden, wenn dir in deiner idyllischen Komp-toirrnhe das ferne Wasfengeränsch nicht gar zu
He ine's Werke. Bd. XIX.