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Selig dämmernd, sonder Harm,
Liegt der Mensch in Freundes Arm;
Da kommt plötzlich wie's VerhängnisDes Lonsilinms Bedrängnis,
Und weit fort von seinen LiebenMuss der Mensch sich weiter schieben.
Aber wohin soll ich mich schieben? Nach Bonngehe ich, Verhältnisse halber, auf keinen Fall zurück.Ich erwarte, dass man mir von Haus die Univer-sität bestimmen wird, wohin ich mich begeben soll.Wahrscheinlich wird es Berlin sein. Ich werdeeuch dieses näher anzeigen.
Mit Vergnügen sehe ich, dass du dir dieSchuhe mit eisernen Nägeln beschlagen hast, umbesser den Helikon zu erklimmen. Ich habe mitherzlichem Wohlbehagen deine übersandten drama-tischen Proben gelesen und abermals gelesen. Dochdass du mein Urtheil über dieselben verlangst, setztmich in Verlegenheit.
Ich kenne zu gut die Menschen im Allgemei-nen, um nicht zu wissen, dass man nur Lob er-wartet, wenn man auch allerdemüthigst um diestrengste Beurtheilung bittet, dass man doch imHerzen letztere ungerecht ansieht, wenn sie tadelndoder ganz zermalmend ausfällt, und dass, wenn