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19 (1863) Briefe : Th. 1
Entstehung
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bleiben, und vielleicht schon die nächste Stunde schicktmir einen Ärger an den Hals; die bösen Geister steigenwieder ins Haupt und besagter Tragödienfluch brichtum so furchtbarer heraus.

Wirklich schon, während ich diese Zeilen schreibe,verfliegt allmählich meine vergnügte Stimmung; diealten Schmerzen begeben sich wieder nach ihrer altenKneipe, welche leider meine eigene Brust ist, unddiese ganze Familie Schmerz beginnt dort wiederihr altes Treiben; die blinde Großmutter Wehmuthhör' ich trippeln, ein nengebornes Töchterchen hör'ich greinen. Fräulein Reue — so wird dieseKleine getauft, und in ihrem ewigen Gegreine un-terscheide ich die Worte: „Du hättest in Bonnbleiben sollen."

Das sind ärgerliche Worte. Doch was hilft's,wenn ich sie in allerlei Variationen nachgreine, unddie ganze Tonleiter durchsenfze! — Ich habe esja nicht besser gewollt, und war nicht viel klügerals der Junge, der zufällig seine Schuhe in denRhein fallen ließ und aus Ärger seine Strümpfedenselben nachwarf.

Ja, wie sehr ich mich auch dadurch blamiere,so will ich euch doch ehrlich bekennen, dass ich michhier furchtbar ennuyiere. Steifer, patenter, schnö-der Ton. Jeder muss hier wie ein Abgeschiedener