220
LXX1V.
»on tcn Piücfficbtcn, bie man einer fperfon fcpulbig fein feil,feie ftc^ felbft »er aller SBelt läcfjerttcfp macht. SBenn inSnglanbfein ©taatbmintfier ftch barüber befchmeren barf, baß ihn bieSaricaturenmaler bem 'Publicum in allen beliebigen ©efialtcngeigen (benn nur bie höchfte ©ematt, bie nach ben englifchen©taato'begrtffen fein Unrecht tbun fann, barf auf biefe Slrt nichtangetafict merben}; melched SRec^t hätte ein £err £>ighmore,mie ber föelb biefeö S 3 latteö, übet bie öffentliche Slubfkßung ju311 Hagen, bie ihm £ogartö h«t angebeihen taffen? Unb am
Snbe geht boep aub ber ©arfteltung biefer ©tabtgefchichte auchbie SWoral hersor: „fßiöge eb Sillen, bie eb fo maihen, eben fogehen!" Sin £err fugbntore alfo, berfelbe, über ben in Sich»tenberg’b Srflärung beb fliogarthifcben Sahrmarftb }u ©outh»marf 'Dlehrereb nachjufehen iff, getgt ftch unb auf biefem Slattein einer ber größten 33 erlegenheiten, in bie ein üKann getanenfann, bet bor ber 2 Be!t ein Shrenmann fein miß. SUachbem erfd;on fein gropeb tßermögen im ©piel unb im Umgänge mitben ©chönen »erfepmenbet hatte, beten Sffeige fäuflich ftnb, fanber nach ©efehmaef an galanten 3ntriguen im ©tple ber grobenSBelt. Unter anbern Kamen gefiel ihm bie ©emahlin etneb fei»ner Sefannten, ober menn man miß, greunbeb. Sinent greunbeeinen folgen ©(reich fpielen, tote ber mar, ben ber $r. £>igh=niore im ©tnne hatte, gilt in ber gemeinen SfBett, roie mir mif»fen, für ein 53 ubenßücf, in ber groben unb feinen SBelt aber,menn bie Dehors gehörig gefchont merben, für eine affaire«l’amour, rcie hunbert anbere. 2lber rcer in galanten Sntriguen311 rafcb 3U SBerfe geht, fommt auch oft, nach bem fpanifchen©prichmorle, anfiatt SBoße 3u holen, gefroren nach fiaufe. ©0ging eb biefeö 93 ?al bem .firn. §ighmore. ©ie ©emahlin fetneögreunbeb benahm fiep gegen ihn, alb ob fte geneigt märe, feine