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Die Wunder des Himmels oder gemeinfaßliche Darstellung des Weltsystems
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§. I38<

Beschreibung und Gebrauch der astrvuom. Instrumente.

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Fernrohr, zugleich mit dieser Axs dreht. Der kleinere oder innere Kreis,der auch die Alhidade genannt wird, trägt an vier Orten seines Limbus,von welchen Orten je zwei einander gegenüber stehen, einen Vernier, umdadurch, wie wir weiter unten sehen werden, die Minuten des andern

beiderSecundekön-nen wir hier einstweilen eine einfache, feine gerade Linie substituiren,die am Rande des innern Kreises, an vier Orten degelben, in der Rich-tung des Halbmesiers gezogen ist, und mittelst welcher man die Lagedes äußerm Kreises gegen den festen inneren, auf diesem letzten ablesenkaun. Dieser zweite Kreis oder die -Alhidade ist nicht wie der erste, ander Drehungsaxe sondern er ist an dem Pfeiler U befestiget, undbleibt daher, auch während der Drehung des ersten Kreises, fest undunveränderlich stehen. Die Oeffnung im Mittelpunkte dieser Alhidadeist nämlich etwas größer, als das Ende ^ der Drehungsaxe, damit diesefrei durch jene Oessnung gehen kann. Die Befestigung der Alhidade andem Pfeiler aber wird durch die starke metallene Vorrichtung u!> bewirkt.Der Theil u dieser Vorrichtung ist ein starkes, in den Pfeiler fest ein-gemachtes Eisenstück, und der Theil st ist eine solide Platte von Messing,die an ihrem obersten Theile mit dem Mittelpunkte der Alhidade durchschrauben fest verbunden ist. Beide Theile sind bei e mit einanderdurch eine feine Schraube in Verbindung gebracht. Um sich von derunveränderlichen Lage der Alhidade zu versichern, wird an die Speichenderselben, bei st, eine Libelle befestiget. Wenn sich diese Libelle durchirgend eine kleine Verstellung der Alhidade ändert, so wird, durch dieerwähnte feine Schraube bei o, die Alhidade in ihrer Ebene bewegt, bisdie Blase jener Libelle wieder den frühern Ort, also auch die Alhidadeselbst wieder ihre erste Stelle einnimmt.

bindert durch die etwas größere Oeffnung der Platte gehen kann. Alleindurch die Mitte dieser Platte und längs der Richtung ostst geht einemetallene Stange, deren unteres Ende bei «L in einer Schraubenmutterlauft, und mit einer granulirten klenren Scheibe versehen ist, die manbei st sieht, mittels welcher man jene Stange bequem drehen kann. Be-

frei drehen, und das Fernrohr nahe auf den eben zu beobachtendenStern so stellen kann, daß er wenigstens in dem Felde des p/ernrohrserscheine. Hat man dieß erlangt, so wird man nun noch das Fernrohrsammt seinem äußeren Kreise etwas weniger sanft bewegen müssen, umnun auch den horizontalen Faden im Brennpunkte des Fernrohrs (ver-gleiche oben) ganz genau auf das Gestirn zu stellen. Um dlejz mitSicherheit zu bewirken, schraubt man zuerst die Stange durch lhre ver-tikale Schraube st wieder aufwärts, wodurch der obere .>e.heil st dlejerStange an die Rvtationsare angedrückt, und dadurch diese Are, sammtKreis und Fernrohr, gleichsam festgestellt ^wird, und jetzt kann man,mittels einer anderen feinen, horizontalen Schraube stA, deren granustrteScheibe bei k ist, die Platte ostlst also auch die jetzt an sie gleichsam be-festigte Rotationsaxe sehr sanft und so lange bewegen, bis der Stern

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