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Die Wunder des Himmels oder gemeinfaßliche Darstellung des Weltsystems
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670
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gsy Beschreibung und Gebrauch der astronom. Instrumente. 5. 170.

die Seiteund den Winkel Es aber die gesuchte Poldi-

stanz des Planeten und der Winkel ist gleich der gesuchten Rec-tascenstou des Planeten, weniger der bereits bekannten Nectascension deszweiten Sterns II.

§. 170. (Mauerguadrant.) Da aber diese Rechnungen, wenn sie oftwiederholt werden, sehr zeitraubend sind, so dachte man bald auf andereMittel, dieselbe Absicht zu erreichen.

Zuerst suchte man dem Quadranten, auf den man doch immer wie-der zurückzukommen gleichsam gezwungen war, mehr Vollkommenheit zugeben. Man sah ein, daß man die Theilung desselben, bei einem kleine-ren Instrumente besonders, nicht mit Genauigkeit auftragen kann, unddaß im Gegentheile sehr große Instrumente weder leicht noch sicher inalle jene so verschiedenen Lagen gebracht, und darin erhalten werdenkönnen. Man kam daher auf die Idee, viele größere Quadranten inder Ebene des Meridians selbst fest und unveränderlich aufzustellen, unddaran die Gestirne zur Zeit ihrer Kulmination zu beobachten. So ent-stand der Mauerquadrant, der noch in den letzten Decennien desverflossenen Jahrhunderts zu den vorzüglichsten und gebräuchlichsten In-strumenten der Astronomie gehörte.

Der Mauerquadrant 5VI!E (Fig. 98) besteht aus mehreren starkenund unter einander fest verbundenen Stangen und einem Kreisbogenvon Metall. Dort wo diese Stangen an einander gefügt sind, in denPunkten m, m, m ist das ganze Instrument durch starke Schrauben aneine in der Ebene des Meridians errichtete Mauer befestiget. Manwird sich bei diesen Schrauben leicht eine Vorrichtung denken können,durch welche man das ganze Instrument in seiner Lage etwas verrücken,und dadurch ganz genau in die Ebene des Meridians bringen kann. EinBleiloth !»t, oben bei E, an einer Nadelspitze befestiget, wird an demuntersten Theile L des eingetheilten Randes .VN immer denselben Punktbedecken, so lange die beiden äußersten Halbmesser und EN desQuadranten unverändert dieselbe Lage gegen den Horizont beibehalten.Schlägt der Faden auf einen andern Punkt, so wird man von dieser Abwei-chung des Quadranten entweder Rechnung tragen, oder sie auch, durch die-selbe Vorrichtung bei den Schrauben m, m. . wieder herstellen und ver-bessern können. Der Faden dieses Lothes ist durch ein ihn umgebendes Ge-häuse vor Luftzug geschützt, und die zu große Beweglichkeit des Gewichtsbei I! wird dadurch gehindert, daß man es in einem mit Wäger gefüll-ten Gefäße schwimmen läßt. Das Fernrohr OI5 bewegt sich um denMittelpunkt () des Quadranten mit der Fläche desselben parallel. Beider Ocularseite ist es, mittels einer Schraube ecl und einer doppeltenMetallplatte b mit dem Rande des Instruments in Verbindung gesetzt.Diese Platte umfaßt, in der Gestalt einer Gabel, den Kreisbogen, unddie beiden Theile derselben können durch eine eigene Schraube einandergenähert werden, wodurch dann das Fernrohr fest mit dem Kreisbogen

verbunden wird. Wenn aber diese beiden Theile der Platte voneinander entfernt werden, so läßt sich das Fernrohr frei um den Mit-telpunkt O drehen, und auf einen willkührlichen Punkt des Quadrantenstellen und daselbst mittels der erwähnten Schraube bei li so befestigen,daß man kleine Verrückungen des Fernrohrs noch mittels der Schraube hervorbringen, und dadurch das Fernrohr genau auf den zu beobach-tenden Stern stellen kann. Auf der jener Platte b entgegen gesetztenSeite ist dieses Fernrohr mit einem kleinen, eingetheilten Metallplätt-chen a oder, mit dem Vernier verbunden, der zur genaueren Bestim«