64g Dauer des Weltsystems. tz. izz.
Sonne, hat die größte Dichte unter allen älteren Planeten, und dieseSonne selbst, die doch vor alten übrigen die dichteste Maße haben sollte,besteht aus einem mehr als fünfzehnmal lockeren: Gewebe, als Merkur.
Endlich wollen wir noch bemerken, daß dieselbe Hypothese mit allenihren Hauptmvmenten schon früher von einem Manne ausgestellt wordenist, auf den unser deutsches Vaterland stolz zu seyn Ursache hat. Kanthat in seiner Schrift: »Allgemeine Naturgeschichte und Theorie
»des Himmels. Königsberg 1755" aus denselben drei allgemeinen Er-
nennen wird
Kapitel Xll.
auer des Weltsystems.
IsZ. (Welche Art von Störungen hier betrachtet werden.) NachdemMr in dem vorhergehenden Kapitel es gewagt haben, unsere Untersu-chungen über den Zustand des Sonnensystems in der grauen Vorzeit.Auszudehnen, wollen wir nun auch unsern Blick in die ferne Zukunftrichten und zusehen, was wir da zu hoffen oder zu fürchten haben.
Wir haben in diesem Systeme mehrere Eigenheiten entdeckt, dieuns in den Stand setzten, auf den Zustand desselben in einer Epoche,von welcher der Anfang unserer Menschengeschichte ohne Zweifel sehrweit eiitfernt ist, wenigstens mit einiger Wahrscheinlichkeit zurückzuschlie-ßen. Sollte es nicht auch einige andere Eigenheiten dieses Systems ge-ben, die uns Mittel darbieten, das Schicksal desselben in der fernen Zu-kunft wenigstens so weit zu entschleiern, um daraus einige Beruhigungfür die fernere Dauer dieses großen und wunderbaren Gebäudes abzu-leiten? Wenn auch wir selbst und Alles, was mit uns auf dieser Erdelebt, wieder zu dem Staube zurückkehren müssen, von dem wir genom-men sind, und wenn wir uns willig in dieses allen lebenden Wesen ge-meinsame Loos ergeben, so können wir doch den Wunsch nicht unter-drücken, daß nach unserem Abtreten von diesem Schauplatze wieder an-dere Wesen, in immer fortgehender Reihe, auf derselben Bühne sich ih-res Lebens freuen, daß der Himmel, der jetzt über uns ausgespannt ist,bleiben und bestehen, und daß dieselbe Sonne und derselbe Mond, dieuns in unserem Leben oft so freundlich geleuchtet haben, auch noch dieBlumen bescheinen möge, die in der fernsten Zukunft über unsern Grä-bern blühen werden.
Man sieht ohne mein Erinnern, daß bei Untersuchungen dieser Art