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Die Wunder des Himmels oder gemeinfaßliche Darstellung des Weltsystems
Entstehung
Seite
639
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§. lSS,

Ursprung des Weltsystems.

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Spiralen beschreiben und entweder sich mit dem Kern der Sonne vereini-gen, oder, wenn sie früher einem Planeten begegneten, durch ihren Stoßdie Ebene der Bahn und des Aeguatvrs dieser Planeten von der Ebenedes Sonueuäquatvrs entfernen, wodurch die ^verschiedenen Neigungendieser Bahnen und die schiefe Stellung ihrer Rotationsapen erklärt wer-den kann.

§^152. (Bemerkungen über diese Hypothese.) So schön und sinnreichiese Erklärung erscheint, so kann sie doch, wie auch Laplace selbst be-

ngennser

ZustandeZeit der er-aus de-nen es bestand, noch nicht gesondert seyn konnten. Für die Erde wurdedieß schon oben H. 135 gezeigt; für den Mond läßt sich, wie wir h. 119gesehen haben, die Gleichheit seiner Revolution und Rotation ebenfallsnicht wohl anders erklären, als wenn wir die Masse desselben zur Zeitseiner Entstehung flüssig annehmen, und selbst die merkwürdigen Ver-hältniste, welche zwischen den Umlaufszeiten und den mittleren Längender drei ersten Satelliten Jupiters Statt haben (I. §. 177), müssen ih-ren Ursprung in einer ähnlichen Ursache haben. Wenn nämlich dieseVerhältniste zur Zeit der Entstehung dieser Satelliten nicht ganz ge-nau Statt hatten, was äußerst unwahrscheinlich ist, wenn diese Längenund Umlaufszeiten auch nur beinahe das gegenwärtige Verhältniß hat-ten, so war, wenn anders die Masse dieser Satelliten ursprünglich flüs-sig war, die bloße Anziehung ihres mächtigen Hauptplaneten schon hin-reichend, durch die Verlängerung der gegen diesen Planeten gerichtetenMonddurchmesser, jenes Verhältniß in seiner ganzen Strenge herzustellenund zu erhalten.

Demungeachtet wird eine nähere Betrachtung dieser .Hypothese baldfinden, daß auch hier noch einige Zweifel zu losen sind, um sie in allenBeziehungen als vollkommen befriedigend anzuerkennen. Ohne davonsprechen zu wollen, wo und was diese in einem so weisen Raum ausge-dehnte Sonne vor jener Zeit gewesen ist, sieht man doch keinen Grund,warum die sich von der Sonne allmählig absondernden Theile ihre Kraftder Selbstleuchtung verloren haben, die dem übrigen Theile der Sonne,so wie wir sie jetzt sehen, noch beiwohnt. Die Kometen werden bei die-ser Hypothese als dem Systeme fremde Körper betrachtet, da sie sich docheben so, wie die Planeten, und nach denselben Gesetzen, um dieselbeSonne bewegen. Zudem sind eben sie es, die, wie wir oben (l. §. 155)gezeigt haben, die eigentliche Bevölkerung unseres Sonnenftaates aus-

der sie vielmehr in directem Widerspruche stehen. Endlich läßt sich auch

das Verhältniß der Tüchtigkeiten der Planeten und der Sonne selbstnicht wohl mit jener Hypothese vereinigen, da diese Tüchtigkeiten nachirgend einem Gesetze von der mittleren Entfernung der Planeten von derSonne abhängen sollten, wenn sie in der That auf die oben erwähnteWeise entstanden sind. Allein nach der in H. 54 gegebenen Tafel ist dieDichte des Uranus größer, als die des Saturn, und Saturn hat wiedereine kleinere Dichte, als Jupiter. Merkur, der nächste Planet an der

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