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Periodische Störungen.
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Quadraturen aber str^ gleich 90 oder 270°; also ist dort die Evection ne-gativ, und am größten, während sie hier ihren grössten positiven Wertherreicht. Man liehe daraus zugleich, das; die Evection eine Periode von3Z.8 Tagen hat, in welcher Zeit sie alte ihre Veränderungen regelmässigdurchlauft. Die atten Griechen vor Ptolemäus beobachteten den Mond
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hat auch die Gleichung des Mittelpunkts (I. §. 14!)", und dieß ist dieUrsache, warum jene alten Astronomen die Gleichung der Mondsbahn um1.27° zu klein, oder warum sie die Mondsbahn in ihrer Gestalt einemKreise viel näher angenommen haben, als sie in der That ist. Ptole-
monde mehr zu einem Kreisch abrunde, zur Zeit der Quadraturen aberzu einer sehr länglichen Ellipse ausdehne. Eine Voraussetzung, die nichtgegründet ist, und die man auch sofort verwarf, als man die wahreUrsache der Evection in der Störung des Mondes durch die t^onnekennen gelernt hatte.
Wir werden unten sehen, daß die große Ave der Mondsbahn, oderdas; die Apsidenlinie dieser Bahn eine sehr schnelle Bewegung am Him-mel hat, so daß sie ihren Ort während der Zeit eines Jahres um mehrals -w Grade ändert. Wenn nun diese Apsiden zu irgend einer Zeit mit denQuadraturen zusammen fallen, so wird dadurch, wie eine einfache Rech-nung zeigt, die Centralkraft der Erde auf den Mond, durch die Ewnneweniger verändert, als sonst der Fall ist. Geht daher der Mond vonder Erdnähe zur Erdferne, so wird er sich dabei weniger von der Erdeentfernen, als er sonst gethan haben würde, d. h. seine Epcentricitätwird kleiner erscheir.cn. Geht er cGer von der Erdferne zur Erdnäheüber, so wird er, da er schwächer, als es die reine Ellipse fordert, vonder Erde angezogen wird, in der Erdnahe sich weiter von der Erde ent-fernen, und die kleinste Entfernung wird gegen die mittlere größer, d.h.seine Ercentricität wird wieder kleiner erscheinen. ^
Wenn aber für eine andere Zeit die "Apsiden mit den Syzygien zu-s ammen fallen, so ändert sich, wie durch dieselbe Rechnung gezeigt wer-den kann, die Centralkraft der Erde mehr, als in chlen andern Fällen,woraus daher, durch Wiederholung derselben Schlüge, folgt, daß danndie Epcentricität der Mondsbahn größer erscheinen mutz. Als Endre-Nsitat alles Vorhergehenden werden wir also annehmen, daß die Epcen-tricität, oder was dasselbe ist, die Gleichung des Mittelpunktes derMondsbahn am größten erscheint, wenn die Apsiden in die Gyzygien,und am kleinsten, wenn sie in die Quadraturen fallen, und das ist es,worauf die eigentliche Erklärung der Evection beruht.
H. 7V. (Variation.) Die zweite große Ungleichheit der Mondslangeheisst die Variation. Sie kann sich bis auf 0.65 Grade erheben undhat diesen ihren größte» Werth in den vier Punkten, die zwischen
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