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Die Wunder des Himmels oder gemeinfaßliche Darstellung des Weltsystems
Entstehung
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502
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Sterngruppen und Nebelmassen des Himmels. §. 253-254.

..an einander liegenden Sternen, deren Glanz in einander fließt und sieb»wie ein Lichtmeer über das Ganze ergießt." Der jüngere Herschelmachte zwanzig Jahre später zu seiner Beobachtung derselben Gruppedie Bemerkung: »Ein ungemein schöner Gegenstand, die Sterne in ihm»sind sehr klein von der Xi°. bis XX. Größe und stehen sehr nahe an»einander. Das Ganze ist mehr unregelmäßig rund, als kugelartig,»und der Rand desselben ist mit schwach beleuchteten auskaufenden Au-fsätzen versehen, die wie Füße und (^cheeren eines Krebses von demtzauptkörper austreten. Die Sterne in dieser Gruppe sind in der That»unzählbar." Welche Beschreibungen dieser Himmelskörper werden

unsere Rachkommen zu erwarten haben, wenn einmal ihre Fernröhreeinen noch höhern Grad der Vervollkommnung erreicht haben werden.

der That ist, bei einer so großen Verschiedenheit der Formen, eine ge-naue Sonderling derselben beinahe unmöglich. Einen recht auffallendenBeweis dazu gibt der Nebel, Xit 6" ÜB, 79° 58' im Kopfe desEinhorns oder unter den Füßen der Zwillinge. Dieser Gegenstand stelltsich dem Auge ans den ersten Blick als ein Nebelstern dar, als einHeller Stern der V. Größe in einen runden Nebel eingehüllt. Alleinein besseres Fernrohr und eine aufmerksamere Betrachtung des Gegen-standes zeigt noch 15 andere kleine und eine Anzahl noch viel feinererSterne, die alle von jenem Nebel umschloßen werden. Einer jener 15Sterne ist zugleich ein Doppelstern. Dieser Himmelskörper ist also zu-gleich ein Nebel, ein Nebelstern, eine Sterngruppe und ein Dvppelstern.

Ein anderer nicht minder räthselhafter Gegenstand ist in XK 2V"50', p 60" 2«', ein Nebel von nahe 30 Min. Länge und 2 Min.

Breite. Einzelne Stellen des Nebels sind dicht mit sehr kleinen Sternenbesäet; der Nebel hängt offenbar mit diesen Sternen zusammen undsieht doch durchaus nicht fternig aus. Das Ganze gleicht einem feinenNetze von Sternen, über das ein dünner Schleyer gezogen ist.

Eine der merkwürdigsten Nebelgeftalten ist die in Xl! 19" 52',p 67° 43'. Fig. 76 Nro. 22. Wenn man in einer Ellipse, derengroße und kleine Ave sich nahe wie 4 zu 3 verhalten, aus den beidenBrennpunkten der großen Axe als aus Mittelpunkten Kreise zieht, de-ren Durchmesser gleich einem Drittheile der großen Ave sind, so werdendie Bogen dieser Kreise um den Mittelpunkt der Ellipse einen Theilderselben begränzen, der in jenem Himmelskörper mit einem sehr hellenund durchaus gleichförmigen Nebel ausgefüllt ist, während die beidenübrigen äußeren Theile der Ellipse mit einem schwachen, matt dämmern-den Nebel angefüllt sind. Das Ganze hat die Gestalt einer Ellipse,durch deren Mitte jener lichte Nebel in der Form eines ) ( zieht. Beide

^"bel sind, so wie das ganze Bild, zu beiden Seiten des Mittelpunktes ^'der Ellipse sehr symmetrisch gebaut. ^

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(Nebel in der Andromeda.) Dieser große und merkwürdige Es

Nebel ist rn Xli --- 0" 33', ^ 49° 40'. Er wurde zuerst von Si- ^

mon Marius im Jahr 1612 bemerkt und hat die Gestalt einer sehrlänglichen Raute, deren größte Diagonale 30 Min. beträgt. Mariusvergleicht, nicht unangemessen, sein Licht mit dem einer Kerze, das durch h»ein dünnes Hornblatt scheint. Dieses Licht nimmt gegen den Mittel-^ Zu, anfangs langsam, dann schnell, doch ist es auch im Mittel-punkte selbst noch nicht sternig, sondern offenbar ein nur stärker conden-

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