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Die Wunder des Himmels oder gemeinfaßliche Darstellung des Weltsystems
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449
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§. 189191. Anzahl, Entfernung und Größe der Fixsterne. 441z

Größe gleich der Einheit ist, die des Sirius gleich I8mal 18 oder gleich324 seyn soll. Da aber dieser ungemein helle Stern wenigstens dreimalHeller leuchtet, als die übrigen Sterne der ersten Größe im Mittel ge-nommen, so wird das Verhältniß der Lichtstärke eines Sternes der erstenGröße zu dem der sechsten nahe wie 199 zu I seyn. Nimmt man dannnoch an, daß für die übrigen Klassen die Lichtstärke sich wie verkehrtdas Quadrat der Zahlen dieser Klasten verhalte, so hat die

Ite Klasse die Lichtstärke 199

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Endlich nahm er, etwas willkührlich, für die

Vte Klasse die Lichtstärke 2 und für die^ Ite » » » 1 an.

Alle diese Annahmen sind aber, wie man sieht, bloße Convention,die nicht einmal allgemein angenommen ist und auch nicht gut ange-nommen werden kann, weil es schwer, wenn nicht unmöglich ist, zu be-stimmen , wann die Lichtstärke eines Sternes nur den fünften, zehnten,zwanzigsten Theil der Lichtstärke eines anderen beträgt.

H. 189. (Veränderungen dieser Größe der Fixsterne.) Man muß die-sen Mangel an Genauigkeit bei der Eintheilung der Fixsterne sehr bekla-gen, weil uns dadurch die Mittel entgehen, die Veränderungen zu be-stimmen, welche, den älteren Beobachtungen zufolge, an diesen Himmels-körpern vorgegangen zu seyn scheinen. So hatten z. B. die alten Grie-chen den Sirius roth genannt, da er doch uns in einem entschieden blen-dend weißen Lichte erscheint. Castor galt ihnen als der größere von denbeiden Zwillingen, da er doch jetzt offenbar kleiner als Pollux ist. DerStern « in der Wasserschlange (bl^äia) wurde von den ältern Beobach-tern zur ersten Klasse gezählt, da er doch jetzt nur mehr zur zweiten ge-rechnet werden kann. Die sieben schönen Sterne im Sternbilde des gro-ßen Bären scheinen ihr Licht immerfort zu ändern, so daß bald dieser,bald jener als der größte von allen erscheint. So gehört jetzt der Sternö in dem bekannten Vierecke dieses Sternbildes nur mehr zur viertenKlasse, da ihn doch Tycho Brahe noch in die zweite setzte.

H. 199. (Eintheilung der kleineren Sterne.) Die sechs erwähntenKlassen sollen nur die mit freien Augen noch sichtbaren Sterne in sichbegreifen. Allein außer ihnen gibt es noch eine ungleich größere Mengevon Sternen, die man nur durch Fernröhre sehen kann. Geübte, mitguten Telescopen versehene Beobachter pflegen diese letztern noch in zehnneue Klassen zu theilen, so daß man im Allgemeinen sechszehn Klassenvon Fixsternen hat, deren scheinbare Größe immer abnimmt, wie dieZahl ihrer Klassen zunimmt. Daß bei den höheren Klassen die Unbe-stimmtheit der Begränzung noch wachsen muß, ist wohl für sich klar, sowie, daß man mit der letzten oder sechszehnten Klasse noch nicht denganzen gestirnten Himmel erschöpft zu haben meinen kann. In der Thatfinden sich auch jenseits dieser kleinsten Sterne noch andere Gegenstände,die wahrscheinlich wieder aus Sternen, aber aus so kleinen und so nahegedrängten Sternen bestehen, daß auch unsere stärksten Fernröhre nichtmehr hinreichen, sie als solche deutlich erkennen zu lassen.

H. 191. (Anzahl der Sterne in den sechs ersten Klassen.) Die Zahlder Fixsterne der ersten Klasse ist 14, die der zweiten 79, und die derdritten nahe 399. Mit der vierten Klasse aber nimmt die Anzahl der injeder Klasse enthaltenen Fixsterne sehr schnell zu. Man nimmt gewöhn-lich an, daß die Summe der in den ersten sechs Klassen enthaltenen,

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