theilung der Himmelskörper in dieser Rücksicht und suchte dieselbe aufphotometrische Gründe zu bauen. Zu diesem Zwecke bedeckte er denSpiegel seines Telescops, der 18 Zolle im Durchmesser hatte', mit-einer in ihrem Mittelpunkte ausgeschnittenen Scheibe, deren kreisförmigeOeffnung er so lange verminderte, bis der scheinbar größte aller Fix-sterne, Sirius, durch den so bedeckten Spiegel nur mehr in dem Glänze
Anzahl, Entfernung und Größe der Fixsterne. §. r«8.
Mißt
Sonne erblicken, während andere, schwächere oder kleinere, erst später, .gsftlZ
wenn die Nacht mehr vorgerückt ist, sichtbar werden, und während an- '
dere, noch kleinere, selbst unter den günstigsten Umständen nur durchFernröhre gesehen werden können. ^ ^
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den Abstufungen der Fixsterne ihrer wahrer Größe, oder auch nur ihrerEntfernung von uns zuschreiben, d. h. wenn wir sagen wollten, daß ' ^diejenigen Sterne, welche uns als die größten erscheinen, auch in derThat, die größten sind, oder daß sie wenigstens näher bei uns stehen,als die anderen.
Es ist bereits oben (I. Kap. V.) gesagt worden, daß wir über dieseEntfernung, also auch über die absolute Größe aller Fixsterne so vielals nichts wissen, und daß wir auch nicht einen einzigen derselben ken-nen, von dem wir sagen könnten, daß er an Größe oder Entfernung ^unsere Sonne, auch nur in runder Zahl, hundert- oder tausend- oder , Z'selbst millionen-mal übertreffe. Auch sehen wir die scheinbar größten l! 'dieser Fixsterne, wenn wir sie durch unsere Fernröhre betrachten, nur 'als uutheilbare, und zwar desto kleinere, reinere Punkte, ohne allen Ms.,merkbaren Durchmesser, je besser das Fernrohr ist, welches wir zu diesemZwecke gebrauchen. ^
Wenn wir also doch noch von der Größe dieser Fixsterne sprechen -
wollen, so kann dieß nur von der scheinbaren Größe, oder von dem M.
größereu oder geringeren Eindrucke gemeint seyn, welchen ihre Lichtstärke MM,
auf unser Auge hervorbringt. In diesem Sinne aennen wir Sterne der iMlU
ersten Größe diejenigen, deren Eindruck auf unser Auge am stärksten ist, hmlm
und so heißen dann stufenweise abwärts die immer kleineren, Sterne M«!
der zweiten, dritten, bis zur sechsten Größe, unter welchen letzten wir M
diejenigen zu verstehen pflegen, die man unter günstigen Umständen Ltern
noch mit freiem Auge sehen kann. Die diesem Bande beigefügte Stern-karte wird hinreichen, die vorzüglichsten dieser Sterne durch Alignementskennen zu lernen, vbschvn, wie bereits oben gesagt wurde, der Globusdas beste und bequemste Mittel zu diesem Zwecke ist.
H. 188. (Nähere Bestimmung der Klassen der Sterne.) Man sieht,wie unbestimmt diese Eintheilung ist und wie sehr die Gränzen der ein-zelnen Klassen von der Individualität der Beobachter und von äußerenVerhältnissen abhängig seyn mögen. Man hat es nicht an Vorschlägenfehlen lasten, diesem Uebelftande abzuhelfen, aber die meisten scheiterten jlss
an der Schwierigkeit, die eigentliche Größe jenes Lichteindrucks der ,tZ,'
Sterne auf unser Auge mit Sicherheit zu bestimmen. Einer der ein-fachsten dieser Vorschläge war der, wo man diejenigen Sterne, derenGlanz nur '/z, '/», ^ des Glanzes, der Sterne von der ersten Größe ist,zur 2ten, 3ten, 4ten Klasse zählen wollte, wo dann die Sterne derHten Klasse nur den 32sten Theil des Glanzes der ersten Klasse habenwürden.
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Schon der ältere Herschel fühlte das Bedürfniß einer genauen Ein- ^
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eines Sterns der sechsten Größe erschien. Er fand für diesen Fall den >Durchmesser der Oeffnung seiner Scheibe gleich einem Zolle und zog ^ st'.'ten ä
daraus den Schluß, daß, wenn die Lichtstärke eines Sterns der sechsten
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