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Die Wunder des Himmels oder gemeinfaßliche Darstellung des Weltsystems
Entstehung
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439
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§. 18ZIS4.

Kometen.

oder mit anderen Worten, man findet

auf 10 heiße Jahre 14 Kometen 10 kalte lg

- ^ 10 mittlere,, 20woraus also, gegen die bisherige Voraussetzung, folgen wurde, daß dieKometen mehr Kälte als Wärme bringen und daß die mittlerenJahre die.an Kometen fruchtbarsten sind. Allein auch dieser Schluß istoffenbar nicht sicher. Die Jahre 1865 und 1868 waren sehr kalt undhatten doch, das erste 2 und das andere sogar 4 Kometen. Die Jahre1822 und 1827 waren im Gegentheile sehr heiß, und doch hatte jedes3 Kometen. Das Heißesie von allen, das Jahr 1822, hatte 3, und daskälteste 1805, hatte 2 Kometen. Kurz, zwischen Kometen und Tem-peratur ist kein Zusammenhang. Man könnte übrigens leicht von ande-ren Sternwarten noch viele ähnliche Zusammenstellungen anführen, wennes der Raum erlaubte, und man würde sehen, daß sie alle das hiergefundene Resultat bestätigen.

H. 183. (Einfluß der Kometen auf die Reinheit der Witterung.) Wennaber die Kometen keinen Einfluß auf die Temperatur haben, so könnensie doch Trockenheit oder Näße, dichte Nebel, Ungewitter, Hagel, Me-teore u. dgl. erzeugen. Sie können: sie können aber auch vielleichtnicht. Soll man nun alle diese Dinge nach einander auf die Kapellebringen, um sie zu untersuchen? Wohin würde das führen? Ich habees in der That versucht, die beiden letzten Jahrhunderte in Beziehungauf ihre Rüge oder Trockenheit durchzugehen; aber ich kann es nichtwagen, die Langeweile, welche mir diese Arbeit machte, meine Leser ent-gelten zu lassen. Sie werden mir wohl lieber auf's Wort glauben, daßich auch zwischen diesen Dingen und den Kometen keinen weiteren, auchnicht den geringsten Zusammenhang gefunden habe. Aus allen diesenmühseligen Untersuchungen folgt nun eben daß nichts daraus folgt.

A. 181. (Einfluß der Kometen auf Krankheiten.) Daß die Kometenauf die Krankheiten der Menschen und Thiere und selbst auf die derPflanzenwelt einwirken, ist so lange und so fest geglaubt worden, daßman kaum anstehen kaun, sich auch ein wenig auf dieselbe Seite hinzu neigen. Eigentlich sollten die Aerzte über diesen Gegenstand gefragtwerden, vorausgesetzt, daß sie die Natur der Kometen besser kennen, alsdie der Krankheiten, welche sie heilen wollen. Einer der neuesten hates in seinem Werk: klW-Kratkm« vt' tke Ltmospliei-ics^ oi-iFn ok exi-clemio flisesses, Olüjmskorkl 1829 übernommen, den Zusammenhang derKometen mit großen Epidemien mit mathematischer Genauigkeit, wie ersagt, nachzuweisen, und er schließt dieses voluminöse Werk mit folgendenWorten:Es ist daher ganz gewiß, daß seit dem Anfange untererZeilrechnung die ungesundesten Zeiten auch immer zugleich die an Ko-meten reichsten gewesen sind, und daß die Ertcheinung die>er Himmels-körper stets von Erdbeben, vulkanischen Ausbrüchen und atmosphärischenRevolutionen begleitet waren, während man im Gegentheile in gejunden

Zeiten nie einen größeren Kometen gesehen hat/' ,

Und wie fängt Forster es an, diesen seinen Satz zu beweiten?Er geht von Christi Geburt auf den heutigen Tag alle Jahre und alleChroniken durch und bringt alle Leiden und Unfälle, welche m dieserlangen Zeit das arme Menschengeschlecht betroffen haben, in eine end-lose Liste zusammen. Auf dieselbe Weise spürt er auch den Kometennach, die seit jener Epoche erschienen sind, und deren er gegen 500 zu-sammentreibt, die er alle neben den Krankheiten teines ersten Registerseinträgt, wodurch denn endlich ein gar herrliches und für den geneigten