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Die Wunder des Himmels oder gemeinfaßliche Darstellung des Weltsystems
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380
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Z8V - Der Mond. §. 141.

bindet und auch an zwei Stellen mit Maraldi selbst commnnicirt. Auch(14) ist ein hoher Berg, der mit dem Ringgebirge Maraldi's zusammen-bangt. Zwischen Vitruv und Maraldi liegt der große Krater k von3 Meilen im Durchmeger, der sich durch seine Tiefe und durch seine Hel-ligkeit auszeichnet. Bei (6) ist eine Niederung, die ganz von Bergkup-pe» umgehen ist. Oestlich von (U) lauft noch ein hoher Bergrücken k!<bis nahe zu (7) hin. Das Rnndgebirge bat 5 Meilen im Durch-meper und umgibt eine merkbar vertiefte Fläche, in deren Mitte einCentralberg ist. Die hoch vorstehenden Bergköpfe deS Ringgebirgesschließen sich nach allen Seiten an andere Höhen an und bilden mit ih-nen groye Gruben, von welchen die tiefste (8) ist. Nördlich von <) l.vldendie mit H zusammenhangenden Gebirge die große Vertiefung (15), dieöstlich nach (16) hin noch einige Thäler neben sich hat, und deren um-gebende Gebirge sich durch mehrere hohe, vortretende Kuppen auszeich-nen. DaS hohe Ringgebirge V, das in der schönen Karte von Mädlerund Beer den Namen Littrow trägt, hat 7 Meilen im Durchmesser. Dieinnere, von dem Ringgebirge umschlogene Fläche erscheint hellgrau, undLvhrmann konnte in ihr auch keine Spur von Unebenheiten bemerken.Auf der Nordseite zeichnet es sich durch zwei höbe Bergknppen aus, vonwelchen die höchste (18) ist. Westlich von diesem Ringgebirge bilden mehrereHöhen ein ansehnliches Vorland, das sich von der Grube (15) bis zu derkleinen Bergkuppe (23) hinzieht. Nördlich hat es noch einige kleinereHöhen nebeil sich, die von dem schönen Gebirge (24) begränzt werden,von welchem eine Rille an anslanst, welche die Grube (17) mit diesemGebirge (24) verbindet. In (21) ist eine Grube von einer Meile imDurchmesser, die ein regelmäßiges Rundgebirg hat und sehr tief ist.Die Grube (22) hat ebenfalls ein hohes Ringgebirg und steht durch nied-rere Bergketten (19 und 20) mit der großen Vertiefung (15) im Zusam-menbange.

Die folgenden drei Kärtchen (Fig. 67, 68 und 69) sind ans Schrö-ter'S Topographie des MondeS genommen und stellen den Flecken Platound die Umgegend depelben im Detail und unter verschiedenen Beleuch-tnngswinkeln vor. In Fig. 67 bemerkt man zuerst die große Bergaderoder vielleicht Einsenknng nlop, die sich von Plato ans bis zum Eoper-uicnS, also über den dritten Theil des MondeS erstreckt und eine Längevon mehr als 299 Meilen hat. Schröter will sie öfters deutlich als eineschmale, graue Gebirgskette erkannt habeil. Links ist der Montblanc,ein schwarzer, runder' scharf begränzter Flecken, der von den umliegendenhohen und steilen Bergen eingeschlossen wird. Er ist wahrscheinlich eineliefe, finstere Kluft, deren Durchmesser IMeile beträgt. An derStelle dieses schwarzen Fleckens sah Schröter zu einer Zeit", wo dieserFlecken in der Nachtseite des Mondes lag, eine helle Lichterscheinung,und erst nach dieser Zeit bemerkte er diesen schwarzen Flecken, den erfrüher nie gesehen halte. In N. am westlichsten'Rand der Karte istder Anfang eines merkwürdigen Thals verzeichnet, das ganz die Formeines mit seinen beiden Füßen zusammengelegten Zirkels hat, dessenKopf in Q ist, und das sich in eine Länge von 13 Meilen von 8U) ge-gen NVL in vollkommen gerader Linie ausdehnt. Die älteren Mond-karten erwähnen nirgends dieses Thals, obschon es äußerst auffallend sichschon dem ersten Blicke darstellt. Der höchste von den den Montblancumgebenden Bergen hat eine Höhe von 13299 Fuß. Plato ist hier vor-gestellt, wie er zwei Tage nach der ersten Quadratur erscheint, wenn diesnr ihn erst kürzlich ausgegangene Sonne etwa 5 Grade hoch über ihmsteht. Der innere, von dem Ringgebirge eingeschlossene Theil ist völlig