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Die Wunder des Himmels oder gemeinfaßliche Darstellung des Weltsystems
Entstehung
Seite
328
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Die vier neuen Planeten.

8687.

S 80. (ttrsprunq dieser Planeten.) Ueberhaupt gehören also diesePlaneten zu den kleinsten Himmelskörpern, die wir kennen, und es ist

sehr wahrscheinlich, daß noch mehrere, vielleicht noch viel kleinere, sichin denselben Regionen bewegen, die wir aber bisher noch nicht bemerkthaben und vielleicht auch noch lange nnter den kleinen Firsternen desHimmeis übersehen werden. Mehrere Astronomen haben nämlich dieHypothese aufgestellt, daß diese kleinen Planeten alle nnr Trümmer eineseinzigen großen sind, der durch die Wirkung innerer Kräfte geborstenoder durch den Anstoß eines äußeren Körpers zersprengt worden ist.Der jüngere Herschel, der diese Ansicht nicht gelten lagen will, machtdabei die Bemerkung: PIÜ8 uinv kerve ns a «pevimvu ob tlla llresm«,in , like «stier «iieeulawr«, o00S.8i0imll^' anc! Imr-

miksiA-a. Allein dieser Traum, wenn er einer ist, verhglf unszur Entdeckung^der Vesta. Olbers hatte nämlich schon früher bemerkt,daß Juno, Ceres und Pallas, da sie beinahe dieselbe mittlere Entfer-nung von der Sonne haben, auch einander immer sehr nahe kommenmüssen, so oft ihre Knoten nahe in dieselbe Himmelsgegend fallen, wiedieß z. B. mit Ceres und Pallas in etwa 300 Jahren der Fall seyn

gleich auf die Idee, noch andere solcher Planeten in derjenigen Gegendzu suchen, wo diese Knoten sich mit der Zeit vereinigen, wofür er dennördlichen Flügel der Jungfrau und den ihm entgegenstehenden Punktdes Himmels angegeben hatte. Indem er aber selbst diese Gegendenfleißig durchsuchte, war Olbers, der schon früher die Pallas entdeckthatte , so glücklich, auch noch die Vesta zu finden.

Da uns die Durchmeger dieser Planeten nur so unvollkommen be-kannt sind, so können wir auch die Masse und Dichtigkeit derselben sowenig, als die Schwere auf ihrer Oberfläche angeben. Wahrscheinlich istdiese Schwere sehr gering, und der freie Fall der Körper in der erstenSecunde kaum einen Schuh groß. Es wäre möglich, daß so kleine Kör-per wieder nur von verhältnißmäßig kleinen Geschöpfen bewohnt sind,-ckwin I's könnte linch kenn. dan. eben weaen der aerinaen Schwere die-

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deutend vermindert, leben und sich frei bewegen können u. s. f.

tz. 87. (Neigung, Knoten und Excentri'cität ihrer Bahnen.) Obschon

die Bahnen, in welchen sich diese vier Planeten bewegen, nahe von der-selben Größe sind, so sind sie doch so gegen einander geneigt, daß einBegegnen dieser Planeten leicht vermieden werden kann, indem einigeBahnen ihre Knoten eben dort haben, wo andere in ihrer größten nörd-lichen oder südlichen Breite sind. Diese Bahnen zeichnen sich noch durchihre sehr große E.vcentricität aus, wodurch sie den langgestreckten ellip-tischen Bahnen der Kometen ähnlich werden. Bei Juno und Pallas be-trägt diese Ercentricilät schon den vierten Theil, und bei Vesta nahe denfünften Theil der mittlern Entfernung von der Sonne. Eben so unge-wöhnlich sind die Neigungen dieser Bahnen gegen die Ekliptik. Bei denalteren Planeten gehen diese Neigungen nur bis 7 Grade, während