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Die Wunder des Himmels oder gemeinfaßliche Darstellung des Weltsystems
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279
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§. 35.

Die Svnne.

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den man unter allen bisher gesehenen noch am längsten beobachten konnte,war der vom Ende des Jahres 1676, welchen Casfini.durch volle 70Tage, al>o durch nahe drei volle Revolutionen, verfolgte.

Zur Erläuterung des Vorhergehenden folgen hier einige Abbildun-gen merkwürdiger Sonuenflecken.

^ Die Fleckengruppe Fig. 34 wurde von Fritsch in Quedlinburg am23sten Mai 1799 beobachtet. Da der westliche Flecken 1> dem Sonnen-r-ande schon ganz nahe war, so erschien sein schwarzer Kern sowohl, alsauch seine neblige Einfassung in einer ovalen Form, obschon sie sonstalle, wenn sie in der Mitte der Sonne stehen, kreisrund erscheinen, wiehier der östlichste Flecken e. Diese beiden Hanptflecken des Systems,besonders d, hatten ganz das Ansehen eines Ringgebirges in unseremMonde. Beide Flecken waren durch einen sogenannten Berg- oder Thal-Weg dee verbunden, der in 6 und in k in einen Seitenast auslief undbei e einen ganz schwarzen Kern ohne Einfassung zeigte. Dieser Weglive schien zugleich weißer und matter, als die übrige Sonnenfläche.Diese Beobachtungen wurden mit einem nur 2'/zfüßigen Ramsden'schenFernrohre angestellt.

Die übrigen in Fig. 35, 36, 37 und 38 abgebildeten Flecken wurdenalle an demselben Tage, den 24sten Mai 1828 von Paftorff in Frankfurtan der Oder, beobachtet. Der größte derselben, sbeä, hatte den Durch-messer ab — 100 und ocl -I- 60 Secunden. Da aber eine gerade Linievon 98 geogr. Meilen auf der Oberfläche der Sonne, von der Erde ge-sehen, unter einem Winkel von nahe einer Secunde erscheint, so warder wahre Durchmesser dieses Fleckens ad 9800 und ofl — 5880 Mei-len. Der Durchmesser unserer Erde hat nur 1720 Meilen. Demnachbetrug die Oberfläche dieses Fleckens über 57'/-, Millionen Quadratmei-leu. Eben so waren die scheinbaren Größen ek — 110 Secunden, Ar— 60, no — 68, — 20, ilc — 38, Im — 66, r-K — 24, w — 46und rvx ^ 42 Secunden. Multiplicirt man diese Zahlen durch 98, joerhält man die Dimensionen ek, Ar n. f. in geogr. Meilen ausgedrückt.Die Oberfläche aller hier unter Fig. 35 bis 38 mitgetheilten Flecken be-trug 156 Millionen Quadratmeilen, während die Oberfläche unsrer gan-zen Erde nur 9^ Millionen Quadratmeilen beträgt. Alle diese fleckenwaren in einer beständigen Aenderung ihrer Form und Gröste begriffen,die sich mit jedem neuen Tage deutlich erkennen ließ. Um die größerenFlecken udoel und tuvvx sah man rings um ihren änderen grauen Randeine Einfassung von Lichtgewölk, das Heller war, als die übrige Son-nenfläche. Von der äußern Gränze des grauen Randes bis zu dem m-nern dunklen Kern zeigten sich abschüssige Rillen, mit kleinen Krenenoder Circellen ganz bedeckt, die immer tiefer zu liegen fchlenen, je nahersie dem innern Kern kamen.

H. 35. (Sonnenflecken, als Mittel, die Rotation der Sonne zu bestim-men.) Wenn diese Flecken in der That .Mit der ^berflache der Sonneauf irgend eine Weise, wenigstens auf einige Zeit, m fester ^erblndung ste-hen, si kann man sich ihrer als eines Mittels bedienen, die Umdrehungder Svnne um ihre Are, und zugleich die ^age dieser Axe un Welr.räume, zu bestimmen. Auch machte man dreien ^erjuch >ehr bald nachder Entdeckung der Sonnenflecken, und die Sonne war auch unter allen