^ taz>
7?«»
i, >?»>
' d
ter
' ^ i- tie
"iil
' tniHr'»
w »U,Äje W^Wn
Ulk Vs
^ Zit-
>:M M-^ vii tlt
Ä Ü
U IÄ Ä-U' I>!M
,.': ä'.'i oM tck
e.-,Äi!ch
>-7 stch,7,^
ril, «M
k
r sikklg^
^ eiütM
rrr üi>
^ rB
aächl>^«,'s ^ ^
.- B.Z
sei«"'"'
^ V'l''
t!
r--'^
§. 25.
Die Sonne.
271
Berge, selbst in den Tropenländern, erklären? Oder wie sollte unserFeuer, auch in noch so großen Massen angehäuft, in einer Entfernungvon mehr als zwanzig Millionen Meilen noch Kraft genug besitzen, dieHaut des Negers schwarz zu färben, und den Saft des Zuckerrohrs zusieden ? — Es ist Zehr wahrscheinlich, daß Licht und Wärme, wenn wirsie gleich sehr oft beisammen finden, doch wesentlich zwei sehr verschiedeneDinge sind. Auch ist es bekannt, daß alle Körper unserer Erde eineeigenthümliche Wärme enthalten, die durch verschiedene Mittel aus ihnenhervorgezogen oder entbunden werden kann. Ein solches ist z. B. dieReibung. Wir erwärmen unsere Hände, wenn wir sie gegen einanderreiben, und mehrere wilde Völkerschaften verschaffen sich ihr Feuer bloßdurch die Reibung zweier trockenen Holzftücke. Seile und Schnüre anunseren Maschinen entzünden sich zuweilen durch heftige Reibung, sowie die Achsen unserer Räder durch schnelles Fahren. Unsere Bohrer,besonders die zum Durchlöchern der Steine und Metalle bestimmten,werden durch anhaltende Reibung oft bis zum Glühen heiß, und müssendarum durch stets zufließendes Wager immerwährend abgekühlt werden.
Hieher gehört auch zum Theil das Erhitzen der Körper durch schnellwiederholte, starke Schläge. Ein Stück Metall wird, wenn es auf denAmboß gelegt und eine Zeit durch kalt geschmiedet wird, oft bis zumGlühen erhitzt. Unser gewöhnliches Feueranschlagen durch Stahl undStein ist eine ähnliche Erwärmung durch Reibung, die durch das Zu-sammenschlagen beider Körper verursacht wird, wo dann kleine StückchenStahl durch den Stein abgeschlagen, und in der Luft geschmolzen wer-den. Ein anderes Mittel, die Körper zu erwärmen, oder eigentlich diein ihnen latente Wärme zu entwickeln, ist das Zusammenpressen dersel-ben in einen kleinen Raum. Unsere Luftfeuerzeuge, die Moll et erfun-den hat, geben davon ein allgemein bekanntes Beispiel. Wenn derStempel in den Röhrchen dieser Maschinen die unter ihm befindlicheatmosphärische Luft, durch das Herabdrücken desselben, auf einen zwölf-mal kleineren Raum verdichtet, so entsteht dadurch schon eine Wärmevon 123 Grad R., die hinlänglich ist, Zunder in Brand zu setzen, undselbst leichtflüssige Metallgemische zu schmelzen.
Eben so kann man durch chemische Einwirkung der Körper auf ein-ander oft eine sehr große Hitze' erzengen. Wasser auf ungelöschten Kalkgegossen, erhitzt bis zum Kochen. Vitriolöhl oder Scheidewasser aufEisenfeile gezogen, und noch mehr eine Mischung von Terpentinöhl mitScheidewasser, worauf Vitriolöhl gezogen wird, gibt eine sehr hohe Tem-peratur, und selbst eine sehr heftige Flamme, die schon manchem unvor-sichtigen Experimentator gefährlich geworden ist.
Aber das stärkste bekannte Entbindungsmittel der Wärme ist immerdas Sonnenlicht, besonders wenn es senkrecht auf die Oberfläche derKörper wirkt, und wenn die letzten demselben eine längere Zeit durchausgesetzt bleiben. In den Tropenländern ist es nur deghalb so heg;,weil die Sonne zur Zeit des Mittags immer nahe in dem Zenrthe dreierLänder steht, so wie es selbst näher bei den Polen wenigstens einigeWochen durch oft noch heißer ist, weil dann die Tage für dre>e Gegen-den so lang sind. Wenn die Strahlen der Sonne rn unsern Brenn-gläsern oder in Hohlspiegeln gesammelt werden, jo erzeugen sie eure sogroße Hitze, daß die diesen Strahlen ausgesetzten Korper oft ichon rnwenig Augenblicken verbrennen oder sich verglasen, obschon sie sonst, wrez. B. unser Diamant, dem größten gewöhnlichen Heuer unbeschadet aus-gesetzt werden können. G. ^ ^ ^
Es ist übrigens sehr möglich, daß die Strahlen der Sonne an sich
- i
>
»-
- W
. ^'
.
H,
'
7 Z
«1