igz. Der Mond der Erde u. die Satelliten d. übrig. Planeten.
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wir, dem Vorhergehenden gemäß, den Mond, gleich den übrigen Kör-pern des Himmels, kugelförmig annehmen, und überdieß voraussetzen,da>; er kein eigenes Licht habe, sondern nur mit dem von der Sonnegeborgten und auf uns reflectirten Lichte scheine, so wird die Mondes-^ kugel, wie alle andern Kugeln, von der Sonne immer nahe zur Hälfte" beleuchtet werden, während die andere im Schatten oder dunkel ist.' ZurZeit des Neumonds wird also diese beleuchtete Hälfte, die ihrer Narurnach immer der Sonne zugewendet seyn muß, zugleich von der Erdeabgewendet seyn, oder wir werden nur die dunkle Seite des Mondes,d. b. wir werden ihn gar nicht sehen.
„ - Einige Tage nach dem Neumonde erblickt man den Mond, der an-
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die Erde, in Beziehung ans die Sonne, zurückgelegt haben, und in demPunkte m seiner Bahn, oder in seinem ersten Oct anten seyn. Da die' Mh beleuchtete Seite, wie gesagt, immer der Sonne zugewendet bleibt, so
wird er in dieser Stellung der Erde ^ nicht mehr die ganze dunkleSeite zukehren, sondern die Erde wird bereits auf der rechten oder west-lichen Seite des Mondes einen, obschon nur kleinen Theil jener belench-teten Seite sehen, und der Mond wird uns daher hier nur als eine'Mch beleuchtete Sichel erscheinen, deren hohle Seite von der Sonne abgewen-
Mt» det oder links gekehrt ist, oder der beleuchtete Theil wird, wie die Zeich-
MM nung bei ,u zeigt, die Gestalt eines umgekehrten <' haben. Da übri-
MA geus jetzt der Mond links von der Sonne steht, so wird er erst nach ihr,
oder bei Tage,-in den Morgenstunden, aufgehen, und eben so erst nachder Sonne, in den bereits dunklen 'Abendstunden, untergehen.MZt In 7^/z Tagen nach dem 'Neumonde ist er in k», wo er bereits den
M vierten Theil seiner synodischen Bahn zurückgelegt hat. In dieser Lage> des Mondes, die man die erste Quadratur oder das erste Viertel
nennt, ist von der beleuchteten sowohl, als auch von der dunklen Seitedes Mondes, genau die Hälfte gegen die Erde gekehrt, und die letztesieht ihn daher als eine halbe, kreisförmige Scheibe. Die frühere Sichel. M ist seit dem Neumonde immer breiter geworden, indem sich ihre Höhlung
^ allmählig mit Licht ausfüllte, bis endlich hier ihre innere Krümmung
^ zu einer geraden Linie, zu einem Durchmesser des Mondes wird, der
I', 5, übrigens noch immer, so wie jene Krümmung, auf der linken, von der
.W Sonne abgewendeten Seite steht. Da der Mond hier genau um W
^ Grade von der Sonne, auf der Ostseite derselben, absteht, so wird er,
in seinem ersten Viertel, sechs Stunden nach der Sonne, oder nahe umMittag, auf- und um Mitternacht untergehen, also auch die erstenStunden der Nacht beleuchten, nach Mitternacht aber unter dem Hori-
, ...m Zvnte oder unsichtbar seyn. ^
^ Nach weitern 7^/5 Tagen seit dem ersten Viertel ist der Mond m E.
^ Hier ist seine zur Sonne gewendete oder beleuchtete Scheibe auch zugleich
ganz der Erde zugewendet, und die Erde sieht ihn daher hier, im Voll-^ I monde, als eine ganze, kreisrunde, beleuchtete Scheibe. Da er jetzt
M ° der Sonne gerade gegenüber oder mit ihr in Opposition steht, so wird
er aufgehen, wenn die Sonne untergeht, und untergehen, wenn dieM Sonne aufgeht. Man wird ihn also nun die ganze 'Nacht durch sehen,
hb?.' Indem er sich von da noch weiter gegen die linke Seite des Beob-
. achters, von 0 nach I), bewegt, wird er ihm auch allmahlig einen im-
mer größern Theil seiner dunklen Hälfte, und zwar jetzt auf der rechtenI > oder von der Sonne wieder abgekehrten Seite des Mondes, zuwenden,
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