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Die Wunder des Himmels oder gemeinfaßliche Darstellung des Weltsystems
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§. 60.

Panularen u. Entfernungen d. Gestirne von d. Erde.

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Sollte sie aber, wenn auch nicht mehr an der Erde selbst, doch we-nigstens an den Gegenständen außer ihr bemerkbar seyn, und da Spu-ren zurücklassen, an welchen wir diese ihre Bewegung zu erkennen imStande sind? Die beiden folgenden Kapitel werden uns Gelegenheitgeben, diese Frage näher zu untersuchen.

Kapitel V.

Parallaxen und Entkernungen der Gestirne

von der Erde.

H. 60. (Scheinbar« Bewegung der Gegeilstande.) Wenn man sich ineiner mit Bäumen oder Gebäuden besetzten, und in weiter Ferne mitBergen begränzten Ebene nach irgend einer Richtung vorwärts bewegt,so scheinen sich die uns näheren Bäume, in Beziehung auf jene fernenBerge, rückwärts zu bewegen, oder sie scheinen südlich hinter uns zurücken, wenn wir selbst gegen Norden gehen, und diese südliche Bewe-gung der uns zu beiden Seiten umgebenden Gegenstände erscheint destoschneller, je näher sie uns stehen, während jene fernen Berge zwar auch,aber nur sehr langsam, gegen Süden zurückgehen, und wir selbst schoneinen beträchtlichen Weg gegen Norden gemacht haben müssen, um zubemerken, daß einer dieser Berge, der z. B. im Anfange unserer Reisegenau im Ost- oder West-Punkte stand, nun auch etwas gegen Süd zu-rückgegangen ist. Eben so werden uns diejenigen Bäume, die vor unsgegen Norden stehen, immer weiter auseinander zu rücken scheinen, jeweiter wir selbst gen Norden vorgehen, oder je näher wir ihnen kommen,während im Gegentheile diejenigen, die hinter uns im Süden stehen, im-mer näher an einander rücken werden, je weiter wir uns von ihnen ent-fernen. Aus dieser Ursache erscheinen uns die zwei Reihen einer Allee,vbschon sie einander ganz parallel sind, doch immer desto näher an ein-ander zu rücken, je weiter sie von uns, wenn wir diese Allee betreten,entfernt sind. Diese Erfahrungen sind zu bekannt, als daß wir uns hierlänger dabei aufhalten sollten.

Dasselbe, was hier von den Bäumen einer Gegend gesagt wurde,muß nun auch von den Sternen des Himmels gelten, wenn sie andersnicht etwa so weit von uns entfernt sind, daß alle Veränderungen un-leres Ortes, daß alle Wege, die wir auf oder auch mit der Erde machenkönnen, gegen diejenigen Abstände, welche uns von den Gestirnen tren-nen, für nichts zu achten seyn sollten, wo wir dann die Verrückungdieser Gestirne eben so wenig bemerken würden, als wir z. B. die Vers

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