Einleitung. §. 17—2».
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diese vier Punkte II, <>, ^ wird der Horizont in vier gleiche Theile
getheilt.^ jegliche und westliche Hemisphäre.) Der Meridian theilt
ebenfalls die ganze Oberfläche des Himmels in zwei gleiche Theile (H. 6),von welchen der eine, in welchem der Ostpunkt () liegt, die östlicheund der andere die westliche Hemisphäre genannt wird.
18. (Aequatorhöhe und Polhöbe des Beobachters.) Die Neigungdes Äequators gegen den Horizont IM II wird (nach H. 7) durch
den zwischen diesen Ebenen enthaltenen Bogen (W—^11 des Meri-dians, oder auch durch die Distanz IX/.— X /' der Pole jener bei-den Ebenen, oder endlich ganz einfach durch den Winkelausgedruckt. Man nennt diese Neigung l)I5 — IX/ — 15 die A e q u a-torhöhe des Beobachters weil in der That (nach tz. 10) der Bogen()I5 die Höhe des höchsten Punkts des Äequators ausdrückt.
I. Da die Summe der Bogen IM und IX/, so wie die SummeUH und ()/ gleich 90 Graden ist, und da I5() gleich X/ ist, so mußauch gleich IM seyn, und man nennt diesen Bogen <)/ — IM diePol höhe des Beobachters 2, weil in der That (nach §. 10) der BogenIM die Äöhe des Nordpols IX des Äequators über dem Horizonte aus-drückt. Man sieht, daß für jeden Ort der Erde die Polhöhe und Aequa-torhöhe einem rechten Winkel gleich ist, oder daß diese beiden Größeneinander zu 90 Graden ergänzen.
II. Ganz eben so ist also auch auf der Oberfläche der Erde der Bo-gen Im gleich dem Bogen «2, weil jeder derselben eben so viele Gradeenthält, als die Bogen IM oder ()/. Daraus folgt, daß die PolhöheIM eines Beobachters 2 immer gleich ist der Entfernung seines Or-tes X von dem irdischen Aequatvr nq.
H. 19. (Stundenwinkel.) Da der Aequatvr auf allen Stundenkrei-sen (§. 13) senkrecht steht, so wird man die Abstände derselben von demMeridian, als von dem ersten Stundenkreise (H. 14), durch die zwischenihnen liegenden Bogen des Äequators, oder was (nach H. 7) dasselbe ist,durch ihren Neigungswinkel in dem Nordpole IX messen. Man nenntdiese Abstände der Stundenkreise von dem Meridian Stunden win-ket und zählt sie in der Richtung von t) gen oder von Süd genWest bis 360° oder auch bis 24 Stunden, indem 15° auf eine Stundegenommen werden. So ist —t)IXl)' der Stundenwinkel des Sterns8^ und ()()"—der Stundenwinkel des Sterns 8" n. f. f.
Ist dieses Gestirn 8" die Sonne, so pflegt man auch den Stun-denwinkel (ZtB-1-()IX(B derselben die wahre Sonnenzeit des Beob-achters 2 zu nennen. Wenn die Sonne durch den oberen Theil des Me-ridians IXY geht, oder wenn sie culminirt, so ist der Stundenwinkelderselben oder die wahre Zeit des Beobachters Null oder der Beobachterhat eben Mittag. Wenn die Sonne durch den unteren, unsichtbarenTheil 11/" des Meridians geht, oder in ihrer unteren Cnlminationist, so ist der Stundenwinkel der Sonne oder die wahre Zeit des Be-obachters 12 Uhr, oder der Beobachter hat eben Mitternacht. Wirwerden später auf diese Zeitrechnung der Astronomen wieder zurück-kommen.
H. 20. (Azimut.) Da der Horizont auf allen Höhenkreisen (H. 10)senkrecht steht, so wird man die Abstände derselben von dem Meridiane,als von dem ersten Höhenkreise (H. 14), durch die zwischen ihnen liegen-den Bogen des Horizonts, oder was (nach H. 7) dasselbe ist, durch ihreNeigungswinkel in dem Zenithe / messen. Man nennt diese Abständeder Höhenkreise von dem Meridiane Azimure und zählt auch sie von